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Gesundheit aktuell

Schutz beim Schifahren

Orthopädin Dr. Gerhild Albrecht/Foto: Wilke

Rückenprotektoren bringen zusätzliche Sicherheit

 

Schifahren hat sich über die Jahre verändert. Die Pisten sind Autobahnen, bestens präpariert, aber durch Kunstschnee oft hart. Dank neuer Schitechnologie sind viele Schifahrer sehr schnell unterwegs, ohne dieses Tempo wirklich zu beherrschen. Und die Pisten sind äußerst belebt. Kurz: Es kommt zu Unfällen und Zusammenstößen, die früher nicht so häufig waren. Gleichzeitig trauen sich auch relativ ungeübte Fahrer ins Gelände. Snowboardfahrer fallen besonders oft auf den Rücken.

 

Die Schiindustrie hat reagiert. Nach den – schon total üblichen – Schihelmen werden seit einiger Zeit auch „Rückenprotektoren“ angeboten. Sie kosten ab etwa 100 Euro aufwärts, man kann sie auch ausleihen. Sinnvoll? „Ja, sehr sinnvoll“, sagt Orthopädin Dr. Gerhild Albrecht, „meine Kinder haben das von Anfang an gehabt.“ Das Gleiche gilt für alle Altersgruppen, speziell für Menschen 50 plus. Für Variantenfahrer gibt es Rucksäcke mit integrierten Rückenprotektoren.

 

Es gibt „harte“ und „weiche“ Protektoren. Die harten halten einen starken Orthopädin Dr. Gerhild Albrecht: „Absolut sinnvoll!“ Schlag ab, sind aber etwas unkomfortabel, eher was für „Profis“. Die „soften“ Protektoren verteilen den Druck des Aufpralls auf eine größere Fläche. Albrecht: „Das ist ein großer Vorteil.“ Wichtig ist, dass die Protektoren gut passen, nicht rutschen. Am besten trägt man sie über der Schiunterwäsche – sie wärmen zusätzlich. Sie sollten atmungsaktiv und gut waschbar sein, und wichtig: Sie sollten der Norm N 1621-2 entsprechen. Albrecht: „Das ist der beste Standard.“


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