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Wenn sich der Schlaf nicht einstellen will

Schlafpulver dürfen nicht zur Gewohnheit werden/Foto: Fotolia.com
Allgemeinmediziner Jachimowicz: Es kommt auf die gesamte Schlafenszeit an!

 

Schlafstörungen gehören leider für viele Menschen zu den unangenehmen Erscheinungen der späteren Jahre. Eigentlich haben sie keine oder wenig Sorgen, keinen Stress, keine Hektik, und trotzdem klappt es mit dem Einschlafen oder Durchschlafen oft nicht.

 

Das Mittagsschlaferl zählt dazu

Dr. Norbert Jachimowicz, Allgemeinmediziner in Wien, der auch viele ältere Menschen betreut, rät, vorerst zu prüfen, wie viel man während des Tages tatsächlich schläft. Das „Mittagsschlaferl“ muss dazugerechnet werden! Jachimowicz: „Ältere Menschen kommen meist mit einer Gesamtschlafenszeit von sechs bis sieben Stunden aus.“ Ausnahmen gibt es natürlich. Wenn man von diesen Stunden schon zwei Stunden am Nachmittag konsumiert, stellt sich der Schlaf oft nachts nicht ein. Daher: Lieber nicht schon um 9 Uhr abends ins Bett, sondern ruhig bis 22 oder 23 Uhr aufbleiben.

 

Schlafpulver, so der Arzt, sind keine Dauerlösung! Sie führen zu Gewöhnung, oft zu Abhängigkeit. Muss dann die Dosis gesteigert werden, ist das bedenklich. Nehmen sehr alte Menschen plötzlich ein für sie neues Schlafmittel, kann das zudem ihre kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigen. Jachimowicz rät, eher mit dem Hausarzt zu sprechen, ob hinter der Schlafstörung eine Depression stecken könnte. Dagegen gibt es wirksame Medikamente.

 

Generell gilt: Lieber Hausmittel wie Melisse, Hopfen und Baldrian versuchen, die wirken alle beruhigend, bevor man zum Schlafpulver greift. Auch ein Glas Bier am Abend oder gelegentlich ein Achtel Wein, alles mit Maßen, fördern die Entspannung.


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