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Foto: istockphoto
„Wie fördert man Talente?“/ Univ.-Prof. Dr. Arthur Mettinger

Lehrerausbildung verbessern!

Dieses Anliegen teilt ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Arthur Mettinger, der neue Rektor der FH Campus Wien. Er wurde von Wissenschaftsminister Töchterle in den „Entwicklungsrat“ berufen. Diese Gruppe wurde eingesetzt, um die pädagogische Bildung neu zu begleiten. „Wie fördert man Talente?“ ist eines der Themen, die ihm dabei wichtig sind. Wie geht man mit Heterogenität um? Wie geht man auf Schüler mit mehrsprachigem Hintergrund ein? Bloßes Faktenwissen ist für die jungen Leute heute aus dem Internet abrufbar. „Aber der Umgang mit diesem Wissen, die großen Zusammenhänge, das muss stärker gelehrt werden.“ Statt in der Schule nur Wissenslücken zu kritisieren, sollen die vorhandenen Stärken der Schüler ausgebaut werden. Zum Fachwissen müssen allgemeine Inhalte daher in der künftigen Lehrerbildung stärker berücksichtigt werden.

Lehrer sollen künftig leichter zwischen Schultypen und Schulstufen wechseln können. Das bringt ihnen selbst Anregung und Herausforderung. Es sollten auch Wege gefunden werden, Personen von „draußen“, aus anderen Berufen, den Einstieg in den Lehrerberuf zu ermöglichen. Cortolezis-Schlager kann sich vorstellen, dass in der Nachmittagsbetreuung künftig Seniorinnen und Senioren eingesetzt werden könnten. Ob sie dazu eine eigene Prüfung brauchen, müsste man klären. Auch Mettinger kann dem viel abgewinnen. Vor allem Lesen, Zuhören oder musische Aktivitäten kämen in der Betreuung in Frage: „Die älteren Personen könnten viel Ruhe in die Arbeit mit den Kindern bringen.“ I.B.•


Lernen und Freude

Woher kommt es, dass Österreichs Kinder beim Lesen und in Naturwissenschaften so schlecht abschneiden? Bildungspsychologin Univ.-Prof. Dr. Dr. Christiane Spiel versuchte, bei einer Veranstaltung der Industriellenvereinigung darauf Antworten zu geben. Burschen wie Mädchen erkennen bei Naturwissenschaften zu wenig Nutzen für sich persönlich. Lehrer schreiben Mädchen von vornherein bessere Leistungen bei Sprachen und schlechtere bei Mathematik zu. Lernen macht in der Volksschule fast allen Kindern Spaß, danach sinken die Freude und mit ihr oft die Noten rapid. Lehrer sehen aber nicht ihren eigenen Unterricht als Grund dafür, sondern mangelndes Interesse der Schüler. Guter Unterricht ist für eine Bildungsreform zentral, betont sie, denn: „Die Welt hat sich verändert, die Schule nicht.“


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