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Die kalte Seite von Wien

Autor: Ingrid Korosec


Wir erlebten den heftigsten Winterbeginn seit vielen Jahren. Wohl dem, der es sich in diesen Tagen in einer heimelig warmen Wohnung gemütlich machen konnte. Eine ausreichend beheizte Unterkunft, so sollte man meinen, gilt in unserer Gesellschaft als grundlegendes  Menschenrecht. Wer sich das aus welchen Gründen auch immer selbst nicht leisten kann, den sollte die Solidargemeinschaft unterstützen.Ähnlich wie sie bei Krankheit oder nach einem Unfall hilft.

 

Wien ist anders, das mussten wir gerade wieder erleben. Die neue rot-grüne Koalition hat ohne viel Federlesens den Heizkostenzuschuss für bedürftige Mitbürger einfach halbiert. 100 statt 200 Euro. Die Grünen als neuer Koalitionspartner stimmten zu. So rasch kann man

sich also von angeblich sozial engagiert auf kühl wenden. Auch wer im Jänner nicht rechtzeitig seinen Antrag stellt, fällt um die Hilfe um.

 

Liebe Leserinnen und Leser, ich hoffe und wünsche, dass nur diewenigsten von uns echte Probleme haben, ihre Wohnung zu wärmen. Aber lassen sie uns alle gemeinsam für jene eintreten, denen das eben nicht möglich ist.

 

Trotz dieser kühlen Aussichten wünschen wir Ihnen alles Gute zum Neuen Jahr! Glück und Gesundheit!

 

 

Ihre

LAbg. Ingrid Korosec

Vorsitzende

ab5zig – Wiener Seniorenbund

korosec@ab5zig.at