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PflegerIn mit Herz wird gesucht!

Nominierungen über www.pflegerIn-mit-herz.at oder Einsendung an: PflegerIn mit Herz, Postfach 25000o, 1011 Wien. Nominierungs- bzw. Einsendeschluss ist der 19. Oktober.

Anerkennung für einen wichtigen Beruf


Österreich sucht die beliebtesten Pfleger und Pflegerinnen. Das ist eine Aktion, die vor kurzem von der Wiener Städtischen Versicherung und Erste Bank gestartet wurde. Auch das Wirtschafts- und Sozialministerium so wie der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) sind mit an Bord. Es ist das gemeinsame Ziel, in der Öffentlichkeit mehr Sensibilität für dieses Thema zu schaffen.

Die Pflegerinnen und Pfleger, die wichtige Arbeiten leisten, sollen damit vor den Vorhang geholt werden. Ihr Beruf, so die allgemeine Meinung bei der Vorstellung der Kampagne, verdient mehr Beachtung und Wertschätzung als bisher gegeben wird. Bis zum 19. Oktober kann man in seinem Bundesland jene Pflegerin oder jenen Pfleger nominieren, von denen man selbst glaubt, dass sie die besten und/oder freundlichsten sind.

Pro Bundesland wartet auf die Gewinner ein Preisgeld von 3.000 Euro. Unterstützung für Pflege in der Familie In Österreich gibt es derzeit rund 440.000 Personen, die ständig Pflege brauchen.

Rund 100.000 professionelle Pflegerinnen und Pfleger stehen dafür zur Verfügung. Etwa die Hälfte davon sind diplomierte Kräfte mit anspruchsvoller Ausbildung.

Ursula Frohner, Präsidentin des ÖGKV, über ihre Kolleginnen und Kollegen: „Es gilt das Ansehen des Pflegeberufs in unserer Gesellschaft zu stärken, denn besonderes Engagement verdient Anerkennung.“ Der größte Teil, nämlich 85 Prozent der pflegebedürftigen Personen, wird zu Hause gepflegt. In vielen Fällen leisten Angehörige, Ehefrauen und Ehemänner, Mütter und Väter hier ganz außerordentliches. 

Aber fast immer ist es notwendig, dass zusätzlich professionelle Pflegekräfte Unterstützung geben. Diese Unterstützung von professionellen Pflegekräften wird künftig noch mehr zum Thema werden. Denn man muss davon ausgehen, dass bis etwa 2030 sogar rund 620.000 Menschen in Österreich auf Pflege angewiesen sind. Etwa ebenso viele Menschen werden dann als Singles im Alter von 65 plus leben und im Krankheitsfall vielleicht Hilfe von Pflegern brauchen.

In 40 Jahren wird es mehr als 1,1 Mio. Menschen im Alter von mindestens 81 Jahren bei uns geben, viele davon werden zumindest teilweise unterstützt werden müssen. Der Bedarf an Pflege wird natürlich auch zu einem finanziellen Problem. Für die öffentliche Hand, weil sie ganz sicher den Hauptanteil davon zu tragen haben wird.

Viele Menschen versuchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten aber auch selbst vorzusorgen. Gen.-Dir. Mag. Robert Lasshofer von der Wiener Städtischen Versicherung: „Pflege betrifft jeden – heute oder morgen – direkt oder indirekt. Mit der nötigen Vorsorge erspart man sich einige Sorgen in dieser schweren Zeit.“

Dr. Peter Bosek, Privat- und Firmenkundenvorstand Erste Bank, sagt dazu: „ Wir alle erreichen ein immer höheres Alter und wollen den Ruhestand genießen. Das Thema Pflege passt da nicht dazu und wird immer noch verdrängt. Hier muss noch mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden.“ I.B.•

Dr. Peter Bosek, Erste Bank, Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner, Ursula Frohner, Präsidentin Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband, Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Dr. Günter Geyer, Präsident des Vereins „PflegerIn mit Herz" und Generaldirektor Mag. Robert Lasshofer, Wiener Städtischen Versicherung (von links). (© Wiener Städtische Versicherung / Richard Tanzer)