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Gut, wenn Oma und Opa zur Stelle sein können!

Autor: Ingrid Korosec

Ingrid Korosec

Hat unser Sozialstaat zu wenig Augenmerk auf unsere Kinder? Fast könnte man diesen Eindruck gewinnen. Es geht um jene Kinder, die nicht das Glück haben, in einem harmonischen Elternhaus aufzuwachsen.

Manche Eltern sind aufgrund eigener Probleme nicht in der Lage, ihren Kindern genügend Wärme und Unterstützung zu geben. Geldmangel, Scheidung oder Arbeitslosigkeit, wirken sich auch auf die Kinder dieser Familien aus.

Wer gibt diesen Kindern Wärme, wer kümmert sich darum, dass sie gesund aufwachsen? Übergewicht zum Beispiel, ist eine Erscheinung, die heutzutage schon bei Kindern häufig ist.

Bei Problemen werden die Großeltern besonders wichtig. Wie viele Kinder könnten nicht so geborgen aufwachsen, wie sie es tun, wenn es nicht die Oma oder den Opa gäbe, die zur Stelle sind!

Wir tun das gerne, sage ich hier für alle Altersgenossinnen und -genossen. Wir springen ein, holen Kinder von der Schule ab, betreuen sie am Nachmittag und bei Krankheit, sorgen wir für so machen Ausgleich in der Familie.

Trotzdem muss sich auch die Öffentliche Hand mehr der gefährdeten Kinder annehmen! Denn nicht alle Kinder haben Großeltern, die das alles leisten können.

Es braucht mehr Betreuung am Nachmittag, die Schulärzte müssten die Entwicklung der Kinder beobachten und gegebenenfalls Hilfen veranlassen. Auch Eltern, die überfordert sind, brauchen rechtzeitige Unterstützung.



ingrid.korosec@kronenzeitung.at