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E-Scooter – Was dürfen sie eigentlich?

Foto: shutterstock

Achtung! Fussgeher aufgepasst! Bei Elektro-Scootern, Segways und ähnlichem. Immer mehr Leute sind mit diesen modernen Trendfahrgeräten unterwegs, obwohl die meisten nicht über ihre Verkehrsregeln Bescheid wissen, was oft nicht ungefährlich ist.

 

Grundsätzlich zählen Elektro-Scooter und Segways im Straßenverkehr als Fahrräder. Solange sie eine Breite von 80 cm nicht überschreiten, dürfen sie nicht am Gehsteig, dafür auf Radweg und Straße fahren.

 

In die Kategorie Fahrrad werden sie deswegen eingereiht, weil der elektrische Antrieb dem eines Elektrofahrrads entspricht. Mit bis zu 600 Watt können sie eine Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h erreichen.

 

Bis zu einer Breite von 80 cm darf der EScooter auf Radwegen fahren. Ist er breiter oder kein Radweg vorhanden, ist die Fahrbahn zu benutzen.

 

Mopedführerschein und Sturzhelm

Hat ein Elektro-Scooter jedoch mehr als 600 Watt und erreicht eine höhere Geschwindigkeit als 25 km/h, so ist ein Mopedführerschein oder eine Lenkberechtigung verpflichtend. Außerdem gilt eine Sturzhelmpflicht. Notwendig sind auch Typisierung, Versicherung und Zulassung. Die Alkoholgrenze beträgt 0,5 Promille. Fahren darf man damit auf jenen Verkehrsflächen, die auch für den Kfz-Verkehr bestimmt sind. Wohnstraßen dürfen nur zum Zu- und Abfahren benutzt werden.

 

Sollte bei Elektro-Scootern der Motor abgestellt sein, zählen sie zu den Kleintretrollen und müssen daher deren Vorschriften befolgen.

 

Die Geräuschvollen

Wer etwas besonders laut rauschen hört, hat oft einen Skatbordfahrer hinter sich. Skateboards und ähnliche Geräte gelten als Spielzeug und dürfen grundsätzlich auf dem Gehsteig, in der Fußgängerzone, auf Wohn- und Spielstraßen verwendet werden. Beim kombinierten Gehund Radweg darf nur der Teil benützt werden, der für Fußgänger gedacht ist. Und hier wird es gerade für die Fußgänger beim möglichst raschen zur Seite weichen besonders eng.

 

Fakt ist jedenfalls, dass zahlreiche Benutzer dieser Trendsportgeräte weder die für sie erlaubten Verkehrsregeln kennen, noch sich der Risiken ihres Fahrens bewusst sind. Und darunter haben vor allem jene Menschen, die nicht mehr so mobil sind, zu leiden.

 


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