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Wenn die Hand nichts mehr halten kann

In Zusammenarbeit mit den Fachärzten des Evangelischen Krankenhauses Wien. Tel. +43-1-404 22 503


OA Dr. Ronald Koppelent
Tel.Nr. 503 41 00
Am häufigsten treten Schmerzen und Bewegungsprobleme im Handbereich durch Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises auf, die aus Veränderungen an Gelenken und Weichteilen durch Entzündungen (Arthritis) oder Verschleiß (Arthrosen) resultieren. Aber auch "Beleidigung" der Nerven durch Druck und Überbeanspruchung von Sehnen, Muskeln und Gelenken spielen bei der Entstehung von Schmerzen eine Rolle.
Ein Beitrag von OA Dr. Ronald Koppelent.


Am häufigsten treten Schmerzen und Bewegungsprobleme im Handbereich durch Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises auf, die aus Veränderungen an Gelenken und Weichteilen durch Entzündungen (Arthritis) oder Verschleiß (Arthrosen) resultieren. Aber auch "Beleidigung" der Nerven durch Druck und Überbeanspruchung von Sehnen, Muskeln und Gelenken spielen bei der Entstehung von Schmerzen eine Rolle. Ein Beitrag von OA Dr. Ronald Koppelent.

Von der in Schüben verlaufenden chronischen Polyarthritis sind vor allem die Grund- und Mittelgelenke der Finger sowie das Handgelenk betroffen. Die durch die Entzündung veränderte Gelenkskapsel zerstört nach und nach den Knorpel und schließlich den Knochen, was zur Instabilität des Gelenkes und in Folge zu einer sichtbaren Verformung der Finger führt, die durch einen Befall der Weichteile noch zusätzlich deformiert werden kann ("Schwanenhals"). Die Behandlung erfolgt mit entsprechenden antirheumatischen Medikamenten sowie physio- und ergotherapeutischen Maßnahmen; in vielen Fällen ist eine Operation unumgänglich.

Konservative Behandlung oder Operation?
Die Rhizarthrose, eine schmerzhafte, degenerative Veränderung des Daumensattelgelenks, macht sich vor allem bei Personen bemerkbar, die für ihre Arbeit einen kräftigen Faustschluss benötigen, wie Handwerker und Hausfrauen. Falls konservative Behandlungen wie Ruhigstellung, Röntgenschwachbestrahlung, Softlaser, Ultraschall oder Injektionen keine Abhilfe schaffen, kann eine Operation zur Wiederherstellung der Stabilität oder Beweglichkeit in Betracht gezogen werden.

Das Carpaltunnelsyndrom"
Wenn Patienten über Sensibilitätsstörungen ("Ameisenlaufen") an der Innenfläche einer Hand und den mittleren drei Fingern sowie Muskelschwund des Daumenballens klagen, kann es sich um das sogenannte Carpaltunnelsyndrom handeln, das durch die Einengung eines Nerven im Handgelenksbereich entsteht und seine Ursache in einer Überlastung oder rheumatischen Entzündung hat. Behandelt wird zunächst durch Anlegen einer Nachtschiene und örtlichen Infiltrationen mit abschwellenden Medikamenten. Klappt diese Vorgangsweise nicht, ist ein operativer Eingriff anzuraten.

Fehl- und Überbeanspruchung
Schmerzhafte Sehnenscheidenentzündungen im Handgelenk entstehen durch chronische mechanische Fehl- und Überbeanspruchung, unter anderem durch eine falsche Handposition an der Computer-Tastatur (die Vorderkante der Tastatur sollte über der Hinterkante stehen). Neben der Ruhigstellung des Handgelenkes mit einer Schiene oder Manschette sind bestimmte Massagen (Querfriktionen) und Infiltrationen mit Cortison zielführend. In langwierigen Fällen wird die Sehnenscheide gespalten.

Ganglien - elastische Knötchen am Handgelenksrücken oder an der Beugeseite der Finger - können durch Zerdrücken oder durch Punktion zum Verschwinden gebracht werden. Falls dies nicht gelingt, ist die operative Entfernung angezeigt.

Finger in Beugestellung
Die Dupuytren´sche Kontraktur betrifft vor allem Männer über 40 und äußert sich darin, dass durch Schrumpfungsprozesse des Hohlhandbindegewebes die Finger in Beugestellung bleiben. Dauerlösung ist eine Operation, bei der die befallenen Gewebeteile beseitigt werden.








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