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Kampf den Raucherzonen

Kommt doch ein totales Verbot in der Gastronomie?

Seit die neue Gesundheitsministerin Dr. Sabine Oberhauser ein striktes Rauchverbot in der Gastronomie verlangt hat, wird wieder heftig diskutiert. Erst 2008 hat man den Wirten in einem Kompromiss auferlegt, Raucher und Nichtraucher in den Lokalen zu trennen.

 

Sabine Oberhauser hat das als SP-Gesundheitssprecherin damals mitgetragen. Wer nicht umbauen konnte oder wollte, musste sich in seinem Lokal für oder gegen Rauchen entscheiden. Viele Wirte haben in die Trennung investiert, jetzt würde das hinfällig werden. Die Meinungen sind geteilt, selbst unter Ärzten. ÖVPGesundheitssprecher Dr. Erwin Rasinger hat Verständnis für das Vorpreschen der Ministerin: „Der Trend geht international zu einem Rauchverbot.“ Mehrere europäische Länder, darunter unser Nachbarland Italien, haben es ohne große Probleme umgesetzt. Rasinger zitiert Untersuchungen aus anderen Ländern, wonach die Zahl der Herzinfarkte nach dem Rauchverbot in der Gastronomie um zehn Prozent zurückgegangen ist. Die Ärztekammern sind für ein Verbot – obwohl viele Ärztinnen und Ärzte privat rauchen. Geht es in Richtung Rauchverbot, wird es sicher lange Übergangsfristen geben müssen.

 

Die Wirte wehren sich Die Wirte wehren sich dagegen, wenige Jahre nach dem Umbau ihre Investitionen „in den Rauchfang“ schreiben zu müssen. Die Frage ist, ob wir alles in unserer Gesellschaft regeln können oder sollen. Dr. Norbert Jachimowicz, stv. Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte in Wien: „Ich bin für einen Schutz der Nichtraucher.“ Eine Trennung von Rauchern und Nichtrauchern hält er für notwendig, aber: „Alles zu verbieten, wird man nicht schaffen.“ Er erinnert daran, dass man mit derselben Logik auch das Trinken von Alkohol, fette Speisen oder das Wohnen an lauten, verkehrsreichen Straßen unterbinden müsste. Alles gesundheitsschädlich.

 

Ein Ausweg für ihn könnte sein, die Belüftungsvorschriften in Raucherlokalen zu verschärfen.








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