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Ins nächstgelegene Krankenhaus!

Spitäler sollen „bundesländerfremde“ Patienten nicht abweisen dürfen


Ingrid Korosec, Gesundheitssprecherin der ÖVP-Wien: „Patienten abzublocken ist unverzeihlich.“

Die Gesundheitsbürokratie treibt gefährliche Blüten: Erinnern Sie sich noch an den tragischen Vorfall, wo ein junger Mann aus Korneuburg mit akuten Herzproblemen in ein nahes Wiener Spital hätte eingeliefert werden sollen? Zwei Wiener Krankenhäuser lehnt ihn aber ab, danach starteten die Sanitäter mit ihm in das theoretisch zuständige, aber weiter entfernte St. Pölten. Dort starb er.

 

In den vergangenen Wochen erreichten den Seniorenbund zahlreiche solche Beschwerden, gottlob nicht immer mit ähnlich tragischem Ausgang. Seniorenbund-Präsident Andreas Khol: „Menschen, die das nächstgelegene Krankenhaus aufsuchen, dabei aber eine Bundesländergrenze überschreiten, werden von den Krankenhäusern abgewiesen.“ Dieser Zustand ist für den Seniorenbund inakzeptabel.

 

Notfall hat Vorrang vor Bürokratie

„Absurd“, sagt auch Ingrid Korosec dazu. Die Vorsitzende des Wiener Seniorenbundes ist Gesundheitssprecherin der ÖVP im Rathaus. Klar, dass die Wiener in gewisser Weise privilegiert sind. Hier gibt es die größte Dichte an Gesundheitseinrichtungen, weil eben auch die meisten Menschen hier leben und arbeiten. Sie hat Verständnis dafür, dass man „Patientenströme lenken“ will, wie das die Gesundheitsplaner nennen. Das gehört zu einer umfassenden Gesundheitspolitik dazu, auch wenn es wenig freundlich klingt. „Aber Einzelschicksale und Notfälle dabei außer Acht zu lassen, widerspricht jedem ärztlichen Denken!“ Patienten abzublocken, so Korosec weiter, weil sie ihren Wohnort zufällig in einem anderen Bezirk oder Bundesland haben, ist unverzeihlich. Dürfen Wienerinnen und Wiener, wenn sie in der Pension in ein Häuschen am Land ziehen, danach nicht mehr in ihr gewohntes Spital zur Behandlung? „Hier gehören sofort neue Regelungen her!“, fordert sie.








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