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Ärztliche Hilfe bei Erektionsproblemen

Immer mehr Männer mit Erektionsproblemen (erektiler Dysfunktion) verschweigen dies nicht länger und nehmen medizinische Hilfe in Anspruch.

Zurecht, denn ein aktives und glückliches Sexualleben ist nicht nur Teil einer funktionierenden Partnerschaft, sondern auch ein Spiegel der Gesundheit. Ein Beitrag von Prim. Univ.Prof. Dr. Paul Schramek, Vorstand der Urologischen Abteilung, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien

Gerade weil Erektionsprobleme sehr häufig sind - in Österreich wird die Zahl auf 700.000 Männer geschätzt - ist es entscheidend, daß Männer die Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen.

Offen darüber sprechen
Was erwartet einen Mann eigentlich, wenn er einen Urologen wegen Erektionsstörungen aufsucht? Zunächst wird ihn der Arzt nach dem Grund seines Kommens befragen. In vielen Fällen wird dem Mann dann ein Fragebogen zur sexuellen Gesundheit ausgehändigt. Dieser gibt dem Arzt Informationen über die Art der Störung, zum Beispiel, ob sie plötzlich oder allmählich aufgetreten ist und wie lange sie schon besteht. Weiters ist von Interesse, ob das Einführen des Gliedes noch möglich ist oder nicht, ob der Samenerguss normal oder auch gestört ist. Wichtig ist außerdem, ob das sexuelle Interesse des Mannes erhalten ist, wie oft er sexuell aktiv ist und ob die Erektionsstörung immer auftritt oder nur in bestimmten Situationen.

Ab 50 jährlicher "Androcheck"!
Dann stellt der Arzt allgemeine medizinische Fragen. Ihn interessiert, ob der Patient raucht oder ob in der Vergangenheit Operationen im Unterleib durchgeführt wurden, ob Gefäßprobleme, Herzprobleme, Zuckerkrankheit etc. bestehen und - was besonders wichtig ist - ob der Patient regelmäßig Medikamente einnimmt. Danach erfolgt die ärztliche Routineuntersuchung. Bei Männern über 50 sollte einmal im Jahr der sogenannte "Androcheck" durchgeführt werden. Dieser umfaßt eine Harn- und Blutanalyse, ein Abtasten des Genitals und der Prostata sowie einen Ultraschall von Nieren, Blase und Prostata. In der Regel verlaufen diese Untersuchungen für den Patienten ohne Schmerzen.

Ursachen für Erektionsstörungen vielfältig
Männer mit Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Gefäßerkrankungen leiden besonders häufig an Erektionsproblemen. Es gibt noch eine Reihe anderer Ursachen für eine eingeschränkte Erektionsfähigkeit: hormonelle Störungen, Verletzungen der Beckenregion, neurologische und psychiatrische Erkrankungen wie etwa Morbus Parkinson oder Depression und nicht zuletzt übermäßige Stressbelastung. Auch die Psyche hat Einfluß auf die Erektionsfähigkeit. Nicht selten sind Erektionsstörungen eine Kombination organischer und psychischer Komponenten.

Erfolgreiche Behandlungsmethode
Seit der Entwicklung von Sildenafil (in Österreich unter dem Handelsnamen Viagra erhältlich) steht Männern ein hochwirksames und gut verträgliches Medikament zur Behandlung von Erektionsproblemen zur Verfügung. Die Anwendung von Sildenafil ist einfach und schmerzlos. Die Tablette muß nicht regelmäßig, sondern etwa eine halbe Stunde vor dem Sex unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden. Ihre Wirkung beginnt ca. 30 Minuten nach der Einnahme und hält gut vier Stunden an. In diesem Zeitraum ermöglicht die Substanz Sildenafil beim Mann eine natürliche Erektion, sobald er sexuell stimuliert wird.

Hohe Sicherheit
Die am Beginn des Sildenafil-Zeitalters gemachten Erfahrungen, daß es sich bei dem Medikament um eine wirksame und in der Anwendung gut verträgliche Therapieform handelt, konnte nach nunmehr 300 Millionen verkauften Tabletten und weltweit über 80 klinischen Studien auch unter praxisnahen Bedingungen wissenschaftlich bestätigt werden: Bei entsprechender Verwendung und unter Einhaltung der angegebenen Vorsichtsmaßnahmen kann das Medikament ohne erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko eingenommen werden. Zahlreiche Studienergebnisse stellen Sildenafil ein vorbildliches Sicherheitszertifikat aus: Sie zeigten, daß unter der Behandlung mit Sildefanil nicht mehr Herzinfarkte auftraten als ohne Behandlung. Somit konnte durch klinische Studien belegt werden, daß Sildefanil für fast alle Patientengruppen ein sehr gut verträgliches Medikament ist.

Selbstverantwortung
Männer sollen noch bewußter die Verantwortung für ihren Körper übernehmen, regelmäßig zum Arzt gehen und auch mit ihrem Partner über ihre Probleme sprechen. So manches "Männerproblem" läßt sich gemeinsam leichter lösen und "Mann" beugt gleichzeitig unliebsamen Mißverständnissen und Beziehungskonflikten vor.

Info-Hotline
Informationsmaterial über Erektionsprobleme können Sie unter der Info-Hotline zur Männergesundheit Telefon 0810-001262 kostenlos anfordern, oder schriftliche Anfragen an das Postfach 94, 1033 Wien senden.








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