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Schönheitschirurgie

„Wohin soll ich mich wenden?“

Schönheitsoperationen und Korrekturen an Körperzonen sind zu einem Trend geworden, der leistbar ist. Und, sprechen wir Klartext, zu einem Markt, an dem viele verdienen. Aber, wie jeder operative Eingriff unterliegen auch Schönheitsoperationen gewissen Risken, die aber gerne verharmlost oder zu wenig hinterfragt werden.

Für den suchenden Patienten stellt sich die Frage, welcher Arzt darf (soll) was für ästhetische Eingriffe machen? Die so genannte „Schönheitsmedizin“, ist ein Bereich, der sich mehr oder weniger außerhalb der gesetzlich geregelten Ausbildungsordnung der Ärzteschaft entwickelt hat. Mit einem Wort: eine Grauzone.

Univ.-Prof. Dr. Edvin Turkof und Univ.-Doz. Dr. Artur Worseg, beide Belegärzte im Evangelischen Krankenhaus, geben Tipps für die Auswahl eines Arztes:

Der durchführende Mediziner sollte ein Facharzt für Plastische Chirurgie sein oder den geplanten Eingriff in der Ausbildungsordnung seines Faches aufweisen können. Wenn der Operateur schon kein Plastischer Chirurg ist, dann sollte beispielsweise eine Nasenkorrektur zumindest von einem HNO-Arzt oder Kieferchirurgen durchgeführt werden.

Die Mitgliedschaft bei einer österreichischen Fachgesellschaft (z.B. der für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie) ist der einzige verlässliche Indikator und auf jeden Fall den bedauerlicherweise zahlreich vorhandenen, internationalen ‚Clubs‘ vorzuziehen, deren Mitgliedschaft lediglich Geld kostet.

Der Arzt sollte nachweislich eine langjährige Erfahrung mit dem geplanten Eingriff haben und etwa 20 Vorher-Nachher-Fotos vorweisen können. Die Frage, wie oft der Eingriff bereits gemacht wurde, ist weder unanständig noch beleidigend.

Die wichtigste Frage, die umgekehrt der Arzt an den Patienten stellen sollte, ist die nach dem Motiv.

Sie als Patient bestimmen den Operationszeitpunkt. Und zwar dann, wann es Ihnen am besten passt und nicht, weil der Arzt zufälligerweise morgen schon einen freien Termin hat.
Achtung vor verniedlichenden Bezeichnungen wie „Mini“- oder „Light“. Sie vermitteln oft den Eindruck, dass ohne viel zu „Schneiden“ ebenso gute und vor allem: ebenso langfristig anhaltende Ergebnisse zu erzielen sind. Dem ist aber oft nicht so.

Der Arzt muss in der Lage sein, den Eingriff für den Laien verständlich zu erklären und zu begründen, warum er diesen und keinen anderen Weg (Methode) gewählt hat.


Patienten-Info:

Österr. Gesellschaft für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgiewww.medacad.org/plastchirurgie


Univ.-Prof. Dr. Edvin Turkof: 01/587 00 00

Univ.-Doz. Dr. Artur Worseg: 01/368 20 20








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