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Regelmäßig zum Magen- und Darmcheck

In Zusammenarbeit mit den Fachärzten des Evangelischen Krankenhauses Wien. Tel. +43-1-404 22 503

Von Prim. Dr. Christian Emich

Geben Sie Helicobacter, Gastritis, Reizdarm & Co keine Chance. Sodbrennen, Magenbeschwerden, Blähungen, Verstopfung, Aufstoßen - alles Faktoren, die wir großteils unseren Lebensumständen zu verdanken haben. Stress, üppiges und fettes Essen, dazu Alkohol und Zigaretten, das hält der stärkste Magen nicht lange aus.

Ihre persönliche Gesundheitsvorsorge sollte daher auf jeden Fall eine Untersuchung des Magen- und Darmtraktes beinhalten. Ihre Ansprechpartner dafür: die Gastroenterologen. Das sind Internisten mit einer speziellen Zusatzausbildung.

Prinzipiell:
Ab dem 40. Lebensjahr sollte einmal jährlich ein Stuhlbefund auf verborgenes Blut erhoben werden. Ab dem 50. Lebensjahr wird von der gastroenterologischen Fachgesellschaft alle 5 Jahre eine Dickdarmspiegelung empfohlen. Risikofaktoren wie z.B. Dickdarmkrebs in der Familie, Darmpolypen oder entzündliche Darmerkrankungen müssen bei der Planung der Untersuchungen mit einbezogen werden.

Die Coloskopie
Diese, sehr oft als unangenehm empfundene, Darmuntersuchung kann heutzutage bereits gut durch Medikamente (Injektionen in die Vene) unterstützt werden, damit die Angst vor der Untersuchung selbst bzw. das Schmerzempfinden weitgehend ausgeschalten werden. Die möglichst schmerzfreie und damit "sanfte" Untersuchung des Dickdarmes ist letzten Endes ja auch das Bestreben des Arztes! Ebenso wichtig bei entsprechender Indikation:

Die Gastroskopie
Dabei werden die Speiseröhre, der Magen und der Zwölffingerdarm untersucht. Wie bei der Dickdarmspiegelung können Medikamente, welche das Angst- und Spannungsgefühl des Patienten vor der Untersuchung nehmen, eingesetzt werden.

Die Untersuchung wird in linker Seitenlage durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. Man bekommt bei der Untersuchung genug Luft, denn die Luftröhre ist - wie manche vielleicht befürchten - beim Untersuchungsvorgang nicht betroffen.

Mit welchen Symptomen zur Gastroskopie?

Hier gibt es keine geplante Vorsorgeuntersuchung. Deshalb sollte bei...
o Gewichtsverlust, chron. Appetitlosigkeit, Schluckstörungen, Sodbrennen
o wiederkehrender Schmerzsymptomatik im Oberbauchbereich (vor oder nach Nahrungszufuhr auftretend) oder Blutarmut...
unbedingt ein Arztbesuch ins Auge gefasst werden.

Ebenso sollte bei chronischer Einnahme von Antirheumatika oder Aspirin und bei entsprechend klinischem Beschwerdebild, in Absprache mit dem Arzt, eine Untersuchung des oberen Magen-Darmtraktes vorgenommen werden.

Die Gastroskopie ermöglicht es, Geschwüre im Magen und Zwölffingerdarm, Entzündungen der Speiseröhre, wie z.B. bei Refluxkrankheit oder eine Gastritis zu erkennen. Dabei wird gleichzeitig eine Probeentnahme (Biopsie) zur genauen Untersuchung der Schleimhaut durchgeführt. Ebenso kann eine Helicobacterbestimmung (ein Keim der Magenschleimhaut, der für eine chronische Entzündung der Magenschleimhaut verantwortlich ist) auf diesem Wege durchgeführt werden. Mögliche Blutungsquellen können dadurch optimal identifiziert und therapiert werden. Treten Polypen (Schleimhautneubildungen gut- oder bösartig) auf, so ist es möglich, dass sie bis zu einer bestimmten Größe gleich über das Gastroskop entfernt werden.

Der obere Magen-Darmtrakt ist ein wesentlicher Bestandteil für den funktionierenden Stoffwechsel, der zweifelsohne auch einer regelmäßigen "Wartung" bedarf, denn "Unser Körper ist keine Maschine, die praktisch von selbst funktioniert.", so Prim. Dr. Christian Emich.


Service-Info:
Prim. Dr. Christian Emich
Facharzt für Innere Medizin
Leiter der Internen Abt. IV des EKH
Ordination: Tel. 523 64 85
www.ekhwien.at








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