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Neue Rheuma-Spezialambulanz in Wien eröffnet

von Prim. Doz. Dr. Peter Peichl


Das Expertenteam am Evangelischen Krankenhaus ist auf die Erkennung unklarer, rheumatischer Erkrankungen spezialisiert.

Rund 10% aller Österreicher laborieren – oft jahrelang unerkannt – an einer Autoimmunerkrankung, zumeist aus dem rheumatischen Formenkreis.  „Rheuma“ – dieser Begriff umfasst mittlerweile rund 600 verschiedene Krankheiten: Rheumatoide Arthritis (auch Polyarthritis), Psoriasis-Arthritis, Morbus Bechterew, das Sjögren-Syndrom, die Fibromyalgie oder Lupus Erythematodes (SLE), um nur einige Beispiele zu nennen.

Warum sind Autoimmunerkrankungen gefährlich?

Autoimmunerkrankungen gelten als Fehlprogrammierung des menschlichen Abwehrsystems. Der Körper kann dabei nicht mehr zwischen „Freund“ und „Feind“ unterscheiden und richtet seine Abwehrkräfte praktisch gegen sich selbst. Wie man mittlerweile weiß, begünstigt diese Fehlfunktion des Abwehrsystems das Auftreten schwerer organischer Folgeerkrankungen wie etwa Krebs.

Andere rheumatische Beschwerden, wie z.B. die Arthrose, führen wiederum zu Gelenkschmerzen ohne systemisch nachweisbare Entzündungsaktivität. Daher können auch manche dieser Beschwerden jahrelang nicht richtig diagnostiziert werden, womit vielen Patienten ein langer Leidensweg vorgezeichnet ist.

Endlich die Chance auf gesicherte Diagnose

„Und genau auf diese Diagnosestellung haben wir uns mit der neuen Ambulanz spezialisiert“, berichtet Prim. Doz. Dr. Peter Peichl. Der Rheumaexperte und Spezialist für klinische Immunologie leitet seit einem Jahr die Internen Abteilungen am Evangelischen Krankenhaus. „Viele Betroffene wissen nicht, woher die schubweise auftretenden Gelenkschmerzen oder die weißen, geschwollenen Finger kommen. Die Beschwerden beginnen ja zumeist auch ganz langsam und können so unterschiedliche Ausprägungen haben, dass niemand an einen „gemeinsamen Nenner“, eine Autoimmunerkrankung, denkt“, warnt Peichl.


Großer Vorteil: Alle Untersuchungsmöglichkeiten im Haus


Ab sofort hat jetzt jeder mit unklaren rheumatologischen Beschwerden und nicht eindeutigen serologischen Autoimmunbefunden die Möglichkeit auf endgültige Diagnosefindung und eingehende Beratung, die dem allerneuesten Stand der Rheumamedizin entspricht. Im Rahmen der Autoimmunambulanz werden die Patienten nicht nur fachübergreifend beraten, sondern erhalten bei Bedarf auch eine umgehende, abgesicherte Befundung mittels Blutlabors und bildgebender Verfahren. (Öffnungszeiten jeweils Dienstag von 14 bis 16 Uhr, nach Terminvereinbarung. Aufgrund des großen Andranges kann es derzeit bei der Terminvergabe zu Wartezeiten kommen.)

Der große Vorteil für den Patienten: Sämtliche Diagnosemöglichkeiten stehen direkt im Evangelischen Krankenhaus zur Verfügung und müssen nicht erst mühsam an mehreren Standorten nach jeweiliger ärztlicher Überweisung erstellt werden.
 

Prim. Dr. Peichl: „Es ist oft unzumutbar, wie Patienten monatelang von Arzt zu Arzt und von Röntgeninstitut zu Röntgeninstitut herumgereicht werden. Hier im Haus kann man eine komplette, abgesicherte Diagnose „aus einer Hand“ erhalten. Das spart  Zeit, Mühe und vor allem: Schmerzen! “

Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Was kostet dieser neue, ambulante Check? Der Beitrag für den Ambulanzbesuch beträgt derzeit 35,– Euro.








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