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„Schaufensterkrankheit“: Die unterschätzte Gefahr

Seniorenblatt-Serie mit den Spezialisten

des Evangelischen Krankenhauses


Prim. Dr. Thomas Maca, Vorstand der Internen Abteilung III des EKH

Optimale Gefäßvorsorge und -behandlung

Die Symptome sind ebenso bekannt wie leider auch unterschätzt: Man geht etwa 100 Meter und bekommt ziehende Schmerzen in der Wade. Nach einer Pause lässt der Beinmuskelkrampf zwar deutlich nach, aber nur, um nach neuerlich kurzer Wegstrecke zurückzukehren.

Man kann es nicht oft genug betonen: dies sind ernst zu nehmende Anzeichen und keineswegs harmlose Symptome! Es könnte sich bei diesen Wadenkrämpfen bereits um Durchblutungsstörungen der Beine handeln, der sogenannten „Schaufensterkrankheit“. Schaufenster steht hier als Synonym für häufiges Stehen bleiben, und genau das ist es ja, wozu man bei schweren Durchblutungsstörungen immer wieder gezwungen wird. Die Symptome sollten unbedingt zum Handeln veranlassen. Denn besteht bereits eine bekannte, arterielle Verschlusskrankheit, ist mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass auch andere Gefäßsysteme betroffen sind!

Man sollte die richtige Vorsorge treffen, um andere Gefäßerkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt zu vermeiden.


Schon gezieltes Gehtraining hilft enorm

Umso wichtiger ist daher das Wissen, dass allein schon ein gezieltes Gehtraining hier häufig Abhilfe schaffen kann: Es kann die Beindurchblutung, selbst bei bereits bestehenden Engstellen oder gar Beingefäßverschlüssen, so weit verbessern, dass die beschwerdefreie Gehstrecke wesentlich verlängert wird!
Denn nicht immer ist ein operativer Eingriff nötig: Unser bestens eingespieltes Team kann bereits auf der Bettenstation mit ergänzenden durchblutungsfördernden Infusionen bisweilen auch ohne Gefäßdehnung eine Leistungssteigerung erzielen.


Gefäßdehnung bringt Steigerung der Lebensqualität

Weisen die diagnostischen Befunde auf einen drohenden Verschluss der Beinarterien hin, dann kann eine Gefäßdehnung der Beinarterien die Schlagader wieder durchgängig machen. Diese ca. 1-stündigen Eingriffe werden im Evangelischen Krankenhaus durchgeführt. Sie bewirken eine Optimierung der Beindurchblutung, verbessern das gesamte körperliche, seelische und geistige Wohlbefinden und ermöglichen dem Patienten, sich deutlich länger und schmerzfrei auf den Beinen zu halten.


Gute Langzeitergebnisse

Gerade im Evangelischen Krankenhaus sind wir an der Abteilung für Angiologie auf Gefäßerkrankungen bestens eingerichtet und spezialisiert. Unsere hochmoderne Radiologiestation trägt durch Spezialuntersuchungen wie etwa die besonders effiziente MR-Angiographie rasch zur richtigen Diagnose vielfältiger Gefäßerkrankungen bei. Modernste Geräte und Materialien stehen dann im Eingriffsraum für die Gefäßdehnung zur Verfügung. Zudem konnte die Liegedauer nach so einer Gefäßdehnung PTA (Dilatation) mit neuen Hilfsmitteln deutlich verkürzt werden. Entsprechende gefäßchirurgische Techniken können selbst Gefäßverschlüsse über lange Strecken mit Hilfe eines Bypasses als Umgehungskreislauf überbrücken.


Professionelle Nachbetreuung

Da wir im Evangelischen Krankenhaus auch enorm viel Wert auf die Nachbetreuung legen, können sich die Langzeitergebnisse nach erfolgreicher Gefäßdehnung oder Bypassoperation auch entsprechend sehen lassen.


Neue Anlaufstelle eingerichtet

Aufgrund der großen Nachfrage wurde im Evangelischen Krankenhaus eine Gefäßambulanz eingerichtet, wo man bei Bedarf auch kurzfristig einen Termin erhält. Zunächst erfolgen ein sehr ausführliches Gespräch mit der betreuenden Internistin und eine gründliche, ambulante internistisch-angiologische „Begutachtung“ mit der Erstellung eines individuellen Gefäßvorsorgeplanes. Mit anderen Worten: Gemeinsam mit dem Patienten wird die weitere Vorgangsweise genauestens auf sein individuelles Krankheitsbild abgestimmt. Alternativ dazu gibt es auch die Möglichkeit, sich direkt einen Termin mit den Gefäßspezialisten Prim. Dr. Thomas Maca oder OA Dr. Roman Blauensteiner in ihrer Ordination zu vereinbaren.


Nähere Infos und Voranmeldungen:

Gefäßambulanz am Evangelischen Krankenhaus
1180 Wien, Hans-Sachs-G. 10-12
Tel.: 01/40 422-2802 von 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr.

Prim. Dr. Thomas Maca, Vorstand der Internen Abteilung III des EKH, FA für Innere Medizin und Angiologie. Ordination 01/533 14 39

Leiter der Gefäßambulanz: OA Dr. Roman Blauensteiner, FA für Innere Medizin und Angiologie, Ordination: 01/ 688 48 98

Kostenbeitrag: 49 EURO inkl. ausführlichem Beratungsgespräch, individuellem Gefäßvorsorgeplan sowie Untersuchung mittels Ozsillographie und peripherem Doppler.








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