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Operation? Der richtige Zeitpunkt ist wichtig!

In Zusammenarbeit mit den Fachärzten des Evangelischen Krankenhauses Wien. Tel. +43-1-404 22 503

Wer sich richtig auf seinen geplanten Operationstermin vorbereitet, übersteht nicht nur die Operation besser, sondern verkürzt auch die Genesungsphase. Für die meisten operativen Eingriffe ist eine gute Vorbereitung ein wichtiger Beitrag zur Verminderung des Risikos und zur Beschleunigung des Heilungsprozesses.

Informationen beim Facharzt einholen
Der wichtigste Ansprechpartner ist der Facharzt, der die Operation oder die Behandlung durchführt. Hier erhalten Sie Informationen über den Eingriff selbst, über alle Voruntersuchungen, die notwendig sind, über die Dauer des Spitalsaufenthalts und der Nachbehandlungsphase, über die physikalischen Therapien, die noch während des Spitalsaufenthaltes durchgeführt werden. Alle Fragen haben wir in nebenstehender Spalte angeführt.

Eigenblutvorsorge
Ihr einweisender Facharzt berät Sie über die Notwendigkeit der Eigenblutvorsorge. Bitte beachten Sie jedoch, dass ungefähr sechs bis acht Wochen vor dem Operationstermin mit dem Blutspenden begonnen werden sollte. Meist sind mehrere Blutabnahmen in zirka 14tägigen Abständen nötig. Spätestens eine Woche vor der Operation sollte die Eigenblutvorsorge abgeschlossen sein. Informieren Sie sich vorerst telefonisch über Termine und Kosten bei einem der Institute, die Eigenblutvorsorge durchführen.

Internistische Abklärung
Vor einer Operation sollten Sie mit Ihrem Operateur eventuelle Risikofaktoren abklären. Durch die Zusammenarbeit zwischen dem Operateur und unseren Internisten ist sichergestellt, dass alle erforderlichen Befunde rechtzeitig und vollständig vorliegen. Wichtig z. B. bei Patienten mit Herz- und Kreislaufstörungen, bei Schrittmacher-Patienten, bei Diabetes-Patienten und bei Patienten, die unter gerinnungshemmenden Medikamenten (z. B. Aspirin, Marcoumar, etc.) stehen. Im besten Falle sollten einige Laborwerte schon vorab überprüft werden: z. B. Cholesterin oder Harnsäure. Liegen diese Werte außerhalb des Normbereiches bleibt noch Zeit, um sie wieder zu stabilisieren. Dadurch ersparen Sie sich unter Umständen eine Verschiebung der OP-Freigabe. Denn die Freigabe durch den Spitalsinternisten erfolgt nur dann, wenn alle Werte in Ordnung sind, um unnötige Komplikationen zu vermeiden.

Runter mit überflüssigen Kilos
Übergewicht bedeutet erhöhtes Operationsrisiko! Nicht nur, dass damit (zumeist) auch Bluthochdruck und Herzbeschwerden einhergehen, es wird der gesamte Operationsprozess komplizierter: ungünstige Venenverhältnisse, schwierigere Beatmung, erschwertes und langwieriges Operieren, etc. Also wäre vor einer Operation die ideale Gelegenheit, unter ärztlicher Aufsicht und Rücksprache eine Diät anzugehen.

Allgemein sollte beachtet werden: Vor dem Spitalsaufenthalt so gesund wie möglich zu leben: ausreichend Schlaf, viel Bewegung und ausgewogene Kost. Damit helfen Sie Ihrem Immunsystem, die Zeit nach der Operation bzw. während der Behandlung leichter zu bewältigen.

Vitamin- und Spurenelementpräparate können sehr behilflich sein, sich vorher noch richtig "aufzupäppeln" - Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber!

Mentale Fitness
Prinzipiell: Wer gut informiert ist, sieht seinem Spitalstermin beruhigter entgegen! Sich mit dem medizinischen Problem bewusst auseinandersetzen, ehrliche Bereitschaft entwickeln, dieses Problem gemeinsam mit dem Arzt in den Griff zu bekommen. Positive Gedanken entwickeln ("Was möchte und kann ich mit der neugewonnenen Lebensqualität wieder alles bewältigen?"), langersehnte Wünsche nach den Termin in Angriff nehmen (z.B. einen Urlaub planen).

Eine gute Methode mit Nervosität und Angst besser umzugehen: jede Art der Entspannung z.B. Yoga, autogenes Training. Als kleiner Tip: Gibt es nicht viele interessante Bücher, die Sie schon längst einmal lesen wollten? Jetzt ist noch Zeit in den Buchhandlungen nach der Lieblingslektüre zu suchen.

Nach dem Spitalsaufenthalt
Planen Sie schon im voraus das "Danach" - zumindest für die ersten Tage. Auch wenn Sie sich ganz gut fühlen, sollten Sie sich nicht zu viel zumuten. Am besten schon vor dem Aufenthalt Getränke- und Essensrationen auf Lager legen. Besonders das Tragen von Flaschen oder Getränkekisten könnte ein Problem werden. Falls Sie größere Operationen vor sich haben, wäre es ratsam z.B. Essen auf Rädern vorzubestellen. Wichtig für ältere Patienten: Viele gutgeführten Seniorenheime bieten hervorragende Nachbetreuungs- und Pflegeplätze für einen zu vereinbarenden Zeitraum an.

Fragen an Ihren Facharzt:
Welche Art der Narkose wird empfohlen und welche Vor- bzw. Nachteile bringt die eine im Gegensatz zur anderen mit sich? Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein? Wie lange vorher sollten diese - wenn überhaupt - abgesetzt werden? 
Eigenblutvorsorge: Werden Blutkonserven für die Operation gebraucht? Wenn ja, Fremdblut oder Eigenblut? 

Im Spital selbst:
Welche Unterlagen sind am Aufnahmetag mitzubringen (Versicherungskarte, wichtige Befunde: Blutgruppenausweis, Schrittmacherpass, Allergieplan, Zusatzversicherungsnachweis, etc.)? 
Eventuell: Ist ein Vorakonto zu leisten? Wenn ja, in welcher Höhe. 
Was sollten Sie an Privatwäsche mitnehmen: Schlafanzug, Bade/Hausmantel, Trainingsanzug, Badehose/Badeanzug? Falls physikalische Behandlungen vorgesehen sind, welches Schuhwerk eignet sich am besten? Z. B. nach Hüft- oder Knieoperationen ist das Treppensteig-Programm mit "Schlapfen" eher ungünstig, besser wäre ein geschlossenes Schuhwerk. 
Sind Handys am Zimmer erlaubt?








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