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Bauchoperation: Heilung "auf der Überholspur"

In Zusammenarbeit mit den Fachärzten des Evangelischen Krankenhauses Wien. Tel. +43-1-404 22 503

Von Prim. Dr. Peter Jiru


Starke Schmerzen, lange Bettlägerigkeit, tagelang an Infusionen angeschlossen, wenig Trinken und nichts zu Essen - speziell ältere Patienten finden die Rehabilitationsphase nach Bauchoperationen zumeist beschwerlich. Aber auch jüngeren Patienten, welche zumeist noch voll im Berufsleben stehen, ist ein über Gebühr langer Spitalsaufenthalt immer weniger zumutbar. Nicht zuletzt deswegen, weil sich lange Krankenstände heutzutage beruflich negativ auswirken können…

Umdenken hat eingesetzt
International hat dieses Umdenken bereits eingesetzt, und jetzt beginnt es auch bei uns zu greifen. Vorreiter ist hier beispielsweise das Evangelische Krankenhaus in Wien.
Seit man hier vor einigen Jahren als eine der ersten Chirurgischen Abteilungen Österreichs das "Fast-Track" (Überholspur) Konzept eingeführt hat, kann man die überaus positiven Erfahrungen aus Kopenhagen und Berlin nur voll bestätigen.

Was ist "Fast Track Surgery"?
Damit wird eine postoperative Behandlungsmethode bezeichnet, welche schon vor einigen Jahren in Dänemark entwickelt wurde und damals noch als revolutionär galt.

"Sie zielt darauf ab, durch spezielle Formen der Schmerztherapie den Wundschmerz nach Eingriffen im Darm so stark zu verringern, dass dem Patienten ein frühzeitiges Aufstehen noch am Nachmittag des Operationstages ermöglicht wird", so Prim. Dr. Peter Jiru vom Evangelischen Krankenhaus.

"Überholspur-Patienten" bekommen nur wenige Infusionen und sollen noch am gleichen Tag trinken. Bereits am Folgetag wird Schonkost verabreicht, damit der Darm "beschäftigt" ist und schneller zu arbeiten beginnt.


Vorteile für den Patienten
Darmträgheit oder gar der gefürchtete Darmverschluss treten dadurch viel seltener auf. Durch das baldige Aufstehen sind auch Komplikationen wie Lungenprobleme, Thrombosen oder Infektionen kaum mehr zu beobachten.

Treten keine chirurgischen Komplikationen ein, kann der Patient innerhalb weniger Tage in gutem Zustand nach Hause entlassen werden.

"Unsere "Überholspur-Patienten" haben generell weniger Schmerzen, können früher mobilisiert und ernährt werden und sich so auch nach schweren Bauchoperationen einfach schneller und besser erholen", berichtet Dr. Jiru von den positiven Erfahrungen im Evangelischen Krankenhaus-Wien.

Laut Dr. Jiru eignet sich das "Überholspur-Konzept" vor allem sehr gut für Patienten nach laparoskopischen Darmeingriffen, wo nur durch einige, winzige Öffnungen operiert wird.

Aber auch Patienten mit klassischen Bauchschnitt-Operationen können eindeutig davon profitieren. Mittlerweile haben diese postoperative Behandlungsmethode immer mehr Chirurgen in Deutschland und Österreich übernommen und können Jirus Erfahrungen durchaus bestätigen.


Service-Info:
Prim. Dr. Peter Jiru
Evangelisches
Krankenhaus Wien
Mitglied der European Hernia Society
Facharzt für Chirurgie
Tel.: 01/470 47 02








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