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Das Kreuz mit dem Kreuz

In Zusammenarbeit mit den Fachärzten des Evangelischen Krankenhauses Wien.

Auskunft: OA Dr. Nikolaus Pongracz

Tel 01/310 25 23


Mit zunehmendem Alter leiden immer mehr Menschen an Abnützungserscheinungen der Wirbelsäule, die allgemein als "Kreuzweh" bezeichnet werden. Für einen beträchtlichen Teil dieser Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule zeichnen sich die Bandscheiben verantwortlich, die zwischen den Wirbelgelenken als Verbindungselement angesiedelt sind, das gesamte Gewicht des Körpers tragen und alle Erschütterungen beim Gehen, Laufen oder Springen abfedern.

Eine Bandscheibe ist eine Scheibe mit einem äußeren, derben Ring aus Knorpelgewebe und einem weichen, elastischen Kern, wodurch die Stoßdämpferwirkung ermöglicht wird. Bei sehr starker Krafteinwirkung entstehen Risse im äußeren Ring, der weiche Kern wölbt sich von innen nach außen - es entsteht eine sogenannte Protrusion.

Wenn diese Vorwölbung weiter fortschreitet, kann der gallertartige Kern ganz nach außen gepresst werden. Durch Druck auf die Nervenwurzeln treten starke, ausstrahlende Schmerzen entlang der Beine bis zu den Füßen auf, mitunter sogar Lähmungserscheinungen - der klassische Bandscheibenvorfall. Ausgelöst wird ein akutes Bandscheibenleiden durch Fehlbelastung der Wirbelsäule, wie z.B. plötzliches und falsches Hochheben von Gewichten.

Die Behandlung von Bandscheibenleiden
Zur gezielten Behandlung von Rückenschmerzen ist eine eingehende neurologische Untersuchung wichtig, weil sie Aufschluss über die schmerzauslösenden Nerven und die Schwere der Nervenschädigung gibt. Das Rückenmark und die Nervenwurzeln werden direkt nur durch die Schnittbildverfahren Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) sichtbar.

In den meisten Fällen gelingt es, ohne operativen Eingriff eine völlige Befreiung von den Schmerzen zu erreichen, indem man etwa durch die Verabreichung von Infusionen mit schmerzstillender und abschwellender Wirkung die Vorwölbung und somit den Druck auf die Nervenwurzeln beseitigt. Dazu kommen physikalische Behandlungen wie Rumpfextension, Kältetherapie, in weiterer Folge Wärmetherapie, Massage und Elektrotherapie. Der Patient muss außerdem konsequent Heilgymnastik betreiben, um eine muskuläre Stütze der Wirbelsäule zu erreichen.

Wenn eine Operation unvermeidlich ist
Für die operative Behandlung von Bandscheibenleiden im Bereich der Lendenwirbelsäule wurden in den vergangenen Jahren Techniken entwickelt, die den Patienten nur mehr sehr wenig belasten ("minimal invasive Chirurgie") und durch die eine offene Operation an der Wirbelsäule überflüssig ist. Durch kleine Einschnitte in die Haut werden die Instrumente bis an die Bandscheiben herangeführt und die erkrankte Scheibe entweder entfernt oder verkleinert - oder man führt eine Laserdekompression durch, bei der die Vorwölbung abgetragen wird.

Dabei wird mit einem hochenergiereichen Laserstrahl, der durch eine Kanüle in den Bandscheibenkern vorgeschoben wird, eine "Verdampfung" des gallertigen Bandscheibengewebes vorgenommen. Allerdings sind diese Methoden nicht für alle Arten von Bandscheibenleiden geeignet - der Entscheidung darüber muss der behandelnde Arzt je nach Situation treffen!








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