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Schöne Augen auch in reiferen Jahren

Seniorenblatt-Serie mit den Spezialisten des Evangelischen Krankenhauses


©Petra Spiola

Die ersten Anzeichen eines Alterungsprozesses treten bei den meisten Menschen im Augenbereich auf. Der Gesichtsausdruck wirkt dadurch müde und unattraktiv. Im Prinzip erschlafft die Lidhaut mit zunehmendem Alter genauso wie anderes Gewebe.

Man spricht dann von Schlupflidern beim Oberlid und von Tränensäcken beim Unterlid, wobei hier meist auch eine Fetteinlagerung dazukommt. Manche Menschen leiden schon im jungen Erwachsenenalter unter dieser Optik und in vielen Fällen kommt es zu einer Beeinträchtigung des Sehens.
Noch vor wenigen Jahren schien eine operative Korrektur der Augenlider ein enormer Aufwand, und es haben sich nur wenige Menschen freiwillig dieser Prozedur unterzogen. Heute ist die Operation kaum belastend und nahezu nebenwirkungsfrei; allerdings nur dann, wenn sie von einem geübten Facharzt durchgeführt wird. Frau Dr. Erika Pilz (Fachärztin für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie) ist eine solche Spezialistin:


ab5zig: Gibt es für derartige Eingriffe ein Alterslimit?

Diese Operation kann in Abhängigkeit vom Leidensdruck vom frühen Erwachsenenalter bis ins hohe Alter durchgeführt werden. Im Vergleich beispielsweise zu den Vereinigten Staaten von Amerika kommen bei uns die Patienten erst relativ spät zur Operation, nämlich dann, wenn bereits eine deutliche Sehbeeinträchtigung durch das erschlaffte Oberlid vorliegt.

ab5zig: Wo liegen die Risiken bei dieser Operation?
Bei einer Lidkorrektur bestehen die gleichen Gefahren wie bei allen anderen chirurgischen Eingriffen: das Risiko einer Nachblutung, einer Wundinfektion oder einer verstärkten Narbenbildung. Spezielle Komplikationen sind eine Schlussunfähigkeit der Lider oder das Herabhängen des Unterlids. In diesen Fällen ist meist eine Korrekturoperation erforderlich.

ab5zig: Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Die Unterlid-Korrektur wird von der Krankenkasse prinzipiell als eine kosmetische Operation eingestuft. Es werden daher die Kosten nicht übernommen. Bezüglich des Oberlids hängt die Kostenzusage vom Grad der Sehbeeinträchtigung ab.

ab5zig: Wie ist das Prozedere?
Die Patientin kommt zuerst zum Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie zur Begutachtung. Dieser beurteilt, ob es sich bei der Oberlidkorrektur um eine medizinische Notwendigkeit oder eine ästhetische Operation handelt. Anschließend wird vom Augenarzt eine Gesichtsfeldbestimmung durchgeführt, um eine eventuelle Gesichtsfeldeinschränkung zu diagnostizieren. Liegt eine solche vor, erhält die Patientin ein Schreiben an die betreffende Krankenkasse mit dem Ersuchen um Kostenübernahme für die Operation. Die chefärztliche Dienststelle trifft dann die diesbezügliche Entscheidung.

ab5zig: Wie erfolgt die operative Korrektur?
Bei der OP werden in Lokalanästhesie oder Dämmerschlaf die überschüssige Haut und das überschüssige Fettgewebe entfernt. Die OP kann auf Wunsch auch ambulant durchgeführt werden. Die Nahtentfernung erfolgt am 5. Tag.








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