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Wunder der Medizintechnik - der Gefäßduplex

In Zusammenarbeit mit den Fachärzten des Evangelischen Krankenhauses Wien.

Auskunft: Tel. +43-1-404 22 503


Das Risiko, einem Schlaganfall zum Opfer zu fallen, ist statistisch gesehen dramatisch angestiegen. Falsche Lebensgewohnheiten, wie Übergewicht, wenig Bewegung, Alkohol, Rauchen sind maßgeblich an der gefürchteten Arterienverkalkung beteiligt. Durch rechtzeitige und laufende Kontrollen beim Internisten und bewusste Lebensführung kann man selbst viel dazu beitragen, ein "gesundes" Alter zu erreichen. Doch auch die Medizin und die Medizintechnik tragen enorm dazu bei, das Atherosklerose-Risiko schnell und schmerzlos zu minimieren.

Welchen Erkrankungen kommt man mit dem Duplex auf die Spur?

OA Dr. Blauensteiner: Vor allem können atherosklerotische Veränderungen wie Auflagerungen an der Gefäßinnenwand (Plaques), Thrombosen und Gefäßverengungen erkannt und nach Schweregrad und Gefährlichkeit eingestuft werden. Der Befund hilft bei der Motivation zur bewussten Lebensführung: Ist Nikotinkarenz zwingend erforderlich? Ist eine Aspirin-Dauermedikation sinnvoll? In fortgeschrittenen Fällen liefert der Duplex dem Chirurgen oder dem Radiologen die entscheidenden Informationen.

Ein Großteil der Arterien und Venen können dargestellt werden: wichtig bei Hirnarterien im Halsbereich, Becken- und Beinarterien (?periphere arterielle Verschlusskrankheit"), Becken- und Beinvenen (Venenklappenstörungen, akute tiefe Beinvenenthrombosen).

Des weiteren könnte eine gesteigerte Durchblutung auf eine Entzündung der Schilddrüse hinweisen, Verengung einer Nierenarterie auf eine Lebererkrankung. Der Duplex findet jedoch auch seinen Einsatz bei der Beurteilung von tumorösen Leberveränderungen.

Wann kommt der Gefäßduplex in Einsatz?

OA Dr. Blauensteiner: Insbesondere bei zentralen und peripheren Durchblutungsstörungen: Symptome, die auf zentrale Gefäßverengungen hinweisen: kurzdauernde Ausfälle wie z. B. plötzliche Schwäche oder Gefühllosigkeit einer Körperhälfte, Sprach- und Sehstörungen oder Erinnerungslücken. Die Patienten berichten: "Das Häferl ist plötzlich aus der Hand gefallen, beim Telefonieren hätten sie die Worte nicht gefunden, etc. - Schlaganfallgefahr (sofortige Carotisduplex ist angesagt)!
Im Bereich der Beine: Schmerzen beim Gehen und fehlende Tastbarkeit der Fußpulse liefern einen Hinweis auf arterielle Erkrankung; eine plötzliche schmerzhafte einseitige Beinschwellung könnte durch eine tiefe Beinvenenthrombose bedingt sein. (Besondere Wichtigkeit hat hier eine rasche Venenduplexuntersuchung wegen der Gefahr einer Lungenembolie!)

Wie lange dauert die Untersuchung? Ist sie schmerzhaft?

OA Dr. Blauensteiner: Normalerweise zwischen 5 und 20 min. Bei komplizierten Erkrankungen auch etwas länger. Das Aufsetzen des Schallkopfes für die Untersuchung ist sicherlich nicht schmerzhaft; sie wird in entspannter Rückenlage durchgeführt.

Kann der Internist gleich nach der Untersuchung eine Diagnose abgeben?

OA Dr. Blauensteiner: Die Diagnose kann gleich nach der Untersuchung gestellt werden, jedoch sind manchmal ergänzende Untersuchungen erforderlich.








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