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Arthroskopie - die minimale Chirurgie

In Zusammenarbeit mit den Fachärzten des Evangelischen Krankenhauses Wien.

Auskunft: Tel. +43-1-404 22 503


Ein falscher Schritt, ein Stich im Knie und schon lag der Hobby-Kicker schmerzgeplagt auf dem Rasen - Meniskus lädiert. Operation, ein Tag im Krankenhaus, nach einer Woche lockeres Radfahren. Ein medizinisches Wunder? Keineswegs. Der chirurgische Eingriff erfolgte mittels Arthroskopie. Ein Beitrag von OA Dr. Dieter Kropej.

Immer mehr Menschen betreiben Sport. Damit steigt auch die Häufigkeit von Blessuren. Führten früher Knochenbrüche die Statistik an, so sind es heute Sehnen-, Bänder-, Muskel- und Gelenksverletzungen, die teilweise so schwer sind, dass nur eine Operation Aussicht auf dauerhafte Besserung bietet.

Um den verletzungsbedingten Ausfall sowohl sportlich als auch beruflich so kurz wie möglich zu halten, wurde die "elegante" Operationsmethode der Arthroskopie (Gelenkspiegelung) entwickelt, die es ermöglicht, über winzige Öffnungen in der Haut Geräte in das Gelenk einzuführen, die Situation genau zu betrachten und im Bedarfsfall leichtere Schäden gleich zu beheben.

Von der Vollnarkose bis zum "Kreuzstich"
Die Anästhesiemöglichkeiten reichen von Vollnarkose über örtliche Betäubung und Kreuzstich bis zur Regionalanästhesie. Über ein Spezialkabel bringt der Operateur Kaltlicht ein und kann auf diese Weise gleichzeitig die Kamera und die Instrumente bedienen. Auf dem Bildschirm sieht er, wo und wie er arbeiten muss.

Wurden anfänglich Arthroskopien ausschließlich im Kniegelenk vorgenommen, operiert man mittlerweile mit dieser Technik auch an der Schulter abnützungsbedingte Krankheiten (Kalkablagerungen, eingerissene Sehnen) und Luxationen, fixiert an Ellbogen- und Sprunggelenken abgelöste Knorpel- und Knochenteile und entfernt freie Gelenkskörper.

Wovon hängt die Heilungsdauer ab?
Operationsergebnis und Dauer bis zur völligen Wiederherstellung hängen unter anderem vom vorliegenden Schaden, aber auch vom Zustand des gesamten Bewegungsapparates und von der ursprünglichen körperlichen Verfassung ab. Ein junger, durchtrainierter Sportler wird schon einige Tage nach der Arthroskopie wieder voll einsatzfähig sein, ein älterer Patient muss naturgemäß mehr Geduld aufbringen. Allerdings kann jeder seinen Heilungsverlauf durch Heilgymnastik positiv beeinflussen; die Gelenke werden schneller wieder beweglich und der dadurch aufgebaute "Muskelmantel" verkürzt die Verletzungspause erheblich.

Die Vorteile
Die Vorteile der Arthroskopie, die im Fachjargon auch als "minimal invasiv" bezeichnet wird, sind vielfältig. Der Eingriff ist im Gegensatz zu einer offenen Operation schonend für den Patient, er kann bereits am Operationstag aufstehen, die Schmerzen sind ungleich geringer und die Narben in der Regel verschwindend klein. Die Entwicklung der Arthroskopie - die in Zukunft durch die Anwendung des Lasers sicher noch einen weiteren Aufschwung erfahren wird - hat bereits einen sehr hohen Standard erreicht und auch selbst schwierige Wiederherstellungsoperationen (wie der Kreuzbandersatz) sind längst Routine.

OA Dr. Dieter Kropej
Tel.Nr. 01/715 63 18








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