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Schmerzfreie Diagnose für Gefäßpatienten

In Zusammenarbeit mit den Fachärzten des Evangelischen Krankenhauses Wien.

Auskunft: Tel. +43-1-404 22 503


Beitrag von Prim. Univ. Prof. Dr. B. Schwaighofer

In früheren Zeiten war die Angiographie, also Gefäßröntgen mit Kontrastmittel, zur exakten Diagnose von Gefäßerkrankungen unumgänglich. Jetzt ist die MR - Angiographie die Methode der Wahl. Mit neuesten Geräten lassen sich große Untersuchungsfelder wie die Becken- und Beinarterien abklären. Einer der weltweit modernsten MR-Scanner steht im Evangelischen Krankenhaus in Wien.

Die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) ist ein strahlungsfreies Verfahren, mit dem eine Vielzahl von Untersuchungen im gesamten Körper möglich ist.

Die Gefäßdarstellung mittels MR-Angiographie ist heute eine höchst genaue Untersuchung, welche im Gegensatz zur Röntgen-Angiographie ohne den für viele Patienten unangenehmen Stich in eine Arterie der Leistenregion auskommt. Sie braucht für eine vergleichbar exakte Darstellung der Blutgefäße nur ein Zehntel der Kontrastmittelmenge und als Zugang lediglich eine dünne Kanüle in einer Armvene.

Der Patient bedarf zuvor keiner Laboruntersuchungen, wie sie für eine herkömmliche Angiographie erforderlich sind (Blutgerinnung, Nieren- und Schilddrüsenwerte) und kann nach der Untersuchung unmittelbar aufstehen und seinem Tagesprogramm folgen. Die Untersuchung kann sowohl ambulant als auch im Rahmen eines stationären Aufenthaltes durchgeführt werden, Nachbeobachtung ist nicht erforderlich.

Neues Verfahren bietet viele Vorteile
Studien haben gezeigt, dass die neue MR-Angiographie - durchgeführt von einem erfahrenen Team - eindeutige Vorteile in Bezug auf Sicherheit (weniger Kontrastmittel, keine Arterienpunktion), Patientenkomfort und Gesamtkosten bietet.

War bisher die Beurteilbarkeit kleiner Gefäße am Unterschenkel noch in 2,5% der Fälle limitiert, so hat die neueste Technologie, wie sie im EKH verwendet wird, auch dieses Problem in den Griff bekommen. Selbst wenige Millimeter starke Arterien in Höhe der Sprunggelenke lassen sich nun vom Radiologen detailreich beurteilen.

Die Untersuchungszeiten sind drastisch gesunken und betragen im Schnitt nur mehr zwanzig Minuten, kurze Zeit nach der Aufnahme der Bilddaten im MR-Gerät stehen diese dem Facharzt zur Interpretation zur Verfügung.

Die Befundung erfolgt meist von Monitoren mit der Möglichkeit dreidimensionaler Darstellung der Gefäße, zusätzlich werden Filme gedruckt oder die Bilder auf digitale Speichermedien kopiert.

Viele Einsatzmöglichkeiten
Die Becken- und Beinarterien sind durch die Entwicklung der Tischverschubtechnik erstmals als Ganzes erfassbar und ermöglichen auch die Abbildung aller Verzweigungen mit einer einzigen Kontrastmittelinjektion.

Andere Untersuchungsgebiete der modernen MR-Angiographie betreffen die gehirnversorgenden Halsgefäße (Carotis) und die im Kopf befindlichen Hirnarterien. Deren Abklärung kann im Rahmen der Schlaganfall-Vorsorge und -Diagnositk oder zur Planung von Carotis-Operationen erforderlich sein.

Auch die Nierenarterien (z.B. bei der Frage nach nierengefäßbedingtem Bluthochdruck), sowie Eingeweidegefäße und die Aorta sind der MR-Angiographie bestens zugänglich.

Durch Einsatz dieser neuen Methode kann die Radiologie im EKH ihrem Motto der "sanften Diagnostik" nicht nur im Bereich der weiblichen Brusterkrankungen und der Orthopädischen Bildgebung gerecht werden, sondern auch allen Gefäßpatienten zeitgemäße, qualitativ hochwertige und schmerzfreie Untersuchungen anbieten.


Service-Info:
Prim. Univ. Prof.
Dr. B. Schwaighofer

Ordination:
Montag-Freitag, 8-18 Uhr, alle Kassen,
Tel.: 01/402 80 62,
E-mail>>>








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