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Darmspiegelung muss nicht mehr wehtun!

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® jiru ekh

Am Evangelischen Krankenhaus ist die Koloskopie schmerzfrei und sicher

Rund fünftausend Österreicher/innen erkranken jährlich an Dickdarmkrebs, wobei die Sterberate bei etwas über 50% liegt. Das müsste längst nicht mehr so sein, denn frühzeitig erkannt könnte man die Erkrankung in fast allen Fällen heilen. Da der Tumor aber in frühen Stadien keine Beschwerden verursacht, wird Darmvorsorge hierzulande allzu gerne ignoriert. Viele scheuen auch vor der von manchen als unangenehm empfundenen Darmspiegelung (Koloskopie) zurück. Völlig zu Unrecht, denn diese Untersuchung muss heute nicht mehr wehtun.

 

Sanfte Kurzzeitnarkose ohne Nebenwirkungen

 

„Diese Ängste sind heute wirklich unbegründet“, bestätigt auch Prim. Dr.
Günter Mostbeck, Internist und Gastroenterologe, an dessen Vorsorgeambulanz am Evangelischen Krankenhaus jährlich 2.000 Darmspiegelungen vorgenommen werden.

 

„Leiden“ muss dort niemand. Im Gegenteil: Auf Wunsch erhält jede/r Patient/in kurz davor eine sogenannte Sedoanalgesie. Diese ist eine Art sanfte Kurzzeitnarkose, die einen schlafähnlichen und schmerzhemmenden Zustand herstellt. Nach dem Aufwachen ist man binnen weniger Minuten wieder frisch, kann sich aber an den Eingriff selbst nicht mehr erinnern.

 

Besonders sicher: Narkosearzt ist immer dabei

 

Diese schmerzfreie Darmspiegelung wird auch an einigen anderen Zentren durchgeführt. Allerdings ist nur in den allerseltensten Fällen ein Facharzt für Anästhesie anwesend, der einen professionellen und komplikationslosen Ablauf garantiert.

 

Im Evangelischen Krankenhaus hingegen legt man großen Wert auf diesen Patientenservice. Prim. Mostbeck: „Ein anwesender Narkosearzt stellt auch einen großen Sicherheitsfaktor für Risikopatienten, also solche mit Herz-/Kreislaufproblemen oder Asthma, dar. Schließlich geht es um die individuell optimale Dosierung der sanften Narkose. Das ist Sache eines Profis.“

 

Die Darmspiegelung ist nach Ansicht der Experten immer noch der „Goldstandard“ in der Darmkrebsvorsorge. Zwar liefert die virtuelle CT-Kolographie (dabei muss kein Endoskop eingeführt werden) nahezu genau  so exakte Ergebnisse, setzt aber den Patienten einer stärkeren Strahlungsbelastung aus. Auch bei der virtuellen Kolographie kann man vorbereitend auf die spezielle Flüssigkeit zur völlig Darmreinigung nicht verzichten.

 

Außerdem muss bei Veränderungen im Darm - das betrifft rund 20 % aller Patienten - dann doch wieder die konventionelle Koloskopie durchgeführt werden. "Also warum nicht gleich die Koloskopie?" gibt Prim. Dr. Mostbeck zu bedenken.

 

Darmkrebs entsteht zu 90% aus Polypen!

 

Auch für den erfahrenen Wiener Darmchirurgen, Prim. Dr. Peter Jiru, ist die konventionelle und mittlerweile sanft durchgeführte Darmspiegelung, die nach wie vor wichtigste Krebsvorsorge. Prim. Dr. Jiru: „Sie ist die derzeit einzige Untersuchungsmethode, bei der man gleichzeitig auch Gewebeproben entnehmend oder Darmpolypen abtragen kann.“ Warum das so wichtig ist? Dr. Jiru: „Darmkrebs entwickelt sich sehr langsam, etwa über 10 Jahre, und zwar in rund 90% aller Fälle aus ehemals gutartigen Darmpolypen heraus. Je eher man daher die Polypen entfernt, desto geringer ist das Risiko, später an Dickdarmkrebs zu erkranken.“

 

Da die sanfte Koloskopie und auch eine allfällig nötige Polypenabtragung völlig schmerzfrei durchgeführt werden können, dürfte es für niemanden mehr einen Grund geben, diese wichtige Untersuchung zu verabsäumen.

 

Wann zur Darmkrebsvorsorge?

 

 ° Erstmalige Vorsorgeuntersuchung: im Alter von 50, bei Erkrankungsfällen in der Familie bereits ab 40.

 ° Folgeuntersuchungen: bei unauffälligem Erstbefund alle 7-8 Jahre; bei familiär Betroffenen alle 5 Jahre; nach Polypenentfernung – je nach Befund – alle 1-5 Jahre

 

Ihre medizinischen Ansprechpartner im

Evangel. Krankenhaus Wien:

Prim. Dr. Christian Emich, Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Feil, OA Dr. Thomas Filipitsch,  Prim. Dr. Peter Jiru, OA Dr. Christian Kappel, Prim. Dr. Günter Mostbeck.

 

Tel:  01/40422  DW 503

www.ekhwien.at

 

Bitte unbedingt auch Ihre Telefonnummer für Rückrufe bereit halten.

 








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