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„Wie bitte?” - Schwerhörigkeit hat viele Ursachen

Neueste Studien besagen, dass es in Österreich bis zu sieben Jahre dauert, bis sich schwerhörige Patienten endlich entschließen, einen HNO-Arzt aufzusuchen.



Dabei ist gerade gutes Hören ein wichtiger Bestandteil unserer sozialen Kommunikation, auf das wir nicht verzichten sollten.

Operation oder Hörgerät?

Häufig liegt eine Funktionsstörung des Mittelohres oder des Innenohres vor. In einigen Fällen könnten Hörstörungen auftreten, deren Ursache im äußeren Gehörgang (z.B. Ohrenschmalz) oder der Ohrmuschel liegen. Ein Großteil der mittelohrbedingter Schwerhörigkeiten kann durch eine Operation gut behoben werden. Bei Innenohr-Hörstörungen hilft meistens nur ein Hörgerät.

Mittelohrbedingte Hörstörungen entstehen z.B. durch eine chronische Mittelohrentzündung. In diesem Fall liegt ein Loch im Trommelfell vor; dadurch ist das Mittelohr nicht mehr hinreichend geschützt. Wenn z.B. beim Duschen Wasser durch das Loch im Trommelfell ins Mittelohr gelangt, kommt es zum Ohrfluss, der oft mit Schmerzen verbunden ist. Wird diese Entzündung nicht entsprechend therapiert, kann im schlimmsten Fall das gesamte Mittelohr regelrecht zerstört werden. Eine Operation ist dabei unumgänglich.

Eine gefährlichere Variante der chronischen Mittelohrentzündung ist die chronische Knocheneiterung. Bei dieser Entzündungsform kommt es zur kontinuierlichen Zerstörung des Mittelohrknochens. Typische Beschwerden: übel riechender Ohrfluss, Schwerhörigkeit. Schmerzen müssen nicht immer vorliegen. Bleibt diese Erkrankung unerkannt und unbehandelt kann die langsam fortschreitende Knochenzerstörung zu erheblichen, sogar lebensbedrohlichen Komplikationen führen. z. B. Gesichtsnervenlähmung, Ertaubung, Gehirnhautentzündung.

Bei der relativ häufig auftretenden Form einer Mittelohrschwerhörigkeit im Erwachsenenalter, der Oto-sklerose, kommt es zur Verknöcherung des Gelenkes zwischen Steigbügel und Innenohr. Dies kann durch eine Operation  sehr einfach behoben werden. Unbehandelt kann eine irreparable Innenohrschwerhörigkeit die Folge sein.

Innenohrschwerhörigkeiten lassen sich leider nicht operativ beheben, sondern bei mittel- bis höhergradigen Innenohrstörungen oft nur durch ein Hörgerät ausgleichen.

Grundsätzlich: Hörprobleme (z.B. Schwierigkeiten bei Gruppengesprächen) gehören rechtzeitig mit dem HNO-Facharzt geklärt.

Implantat statt Hörgerät?

Implantierbare Hörgeräte sind konzipiert, das Hörvermögen ansonsten gesunder Patienten zu verbessern, die an einer Innenohrschwerhörigkeit leiden. Ein implantierbares Hörgerät wandelt den Schall in Schwingungen um und verstärkt diese.  Vorteile: Im Gegensatz zum Hörgerät sitzt kein Teil des implantierbaren Hörgerätes im Gehörgang. Probleme, wie Gehörgangsverschluss, Be-schwerden beim Tragen, Rückkopplungen oder Infektionen des äußeren Ohrs treten nicht auf.

Für wen ist ein implantierbares Hörgerät geeignet?

Die Vibrant Soundbridge ist zur Anwendung bei ansonsten gesunden Patienten bestimmt, bei denen der Hörverlust auf beiden Ohren nach Maßgabe einer Serie fachärztlicher Tests ein gewisses Ausmaß überschritten hat. Die Patienten sollten in der letzten Zeit ein Hörgerät getragen haben. Aufgrund der Weiterentwicklung dieses Hörsystems stellt die Implantation einer Vibrant Soundbridge für immer größere Patientengruppen eine interessante Alternative dar.








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