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Bewegungstraining nach Gelenk-Operationen

In Zusammenarbeit mit den Fachärzten des Evangelischen Krankenhauses Wien. Tel. +43-1-404 22 503


Besonders nach orthopädischen Operationen ist die richtige Physiotherapie unentbehrlicher Bestandteil der medizinischen Nachversorgung. Bereits einen Tag nach der Operation beginnt die Therapie. "Seniorenblatt"-Gespräch mit dem Abteilungsvorstand im EKH Prim. Dr. Wolfgang Grestenberger:

Wie wichtig sind therapeutische Maßnahmen nach der Operation?

Prim. Grestenberger: Durch eine orthopädische Operation am Hüft-, Knie-, Schultergelenk oder an anderen Gelenken erhalten Patienten ihre verlorengegangene Beweglichkeit und damit ihre Lebensqualität wieder zurück. Es ist sehr wichtig, bereits am ersten postoperativen Tag mit der Mobilisierung zu beginnen. Die Therapeutin/der Therapeut unterstützt die Rehabilitation. Ein abgestimmtes Trainingsprogramm, Hilfestellung und Hilfsmittelversorgung tragen dazu bei, eine Wiedereingliederung in den häuslichen Alltag ehestens zu ermöglichen.

Welche Therapien werden bereits am ersten Tag nach der OP angewandt?

Prim. Grestenberger: Am ersten postoperativen Tag setzt die gesamte Palette der Rehabilitation ein, die nötig ist, um dem frisch Operierten zu einer raschen Genesung zu verhelfen. Unterstützende Maßnahmen wie Atemtherapie, Kreislauf- und Bewegungstraining, Gangschulung, aber auch antiphlogistische Maßnahmen wie Lymphdrainage, Magnetfeldtherapie oder Kältebehandlungen werden im Bedarfsfall angewendet.

Welche Rolle spielt dabei die individuelle Betreuung?

Prim. Grestenberger: Bereits vor der Operation lernen die Patienten ihre Therapeutin oder Ihren Therapeuten kennen. Gemeinsam erarbeiten sie die Handhabung der Krücken. Nach der Operation begleitet sie/er ihren Patienten bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus. So ist eine kontinuierliche, individuelle Betreuung jedes Einzelnen gegeben. Es kann auf die jeweiligen Bedürfnisse in der Rehabilitation eingegangen und der Patient speziell gefördert werden. Vor der Entlassung findet ein Abschlussgespräch statt. Der weitere Verlauf wird skizziert und eventuell notwendige Hilfsmittelversorgungen eingeleitet.

Spezielle Tipps:
Bei Knie-und Hüftoperationen:
· Krücken schon im vorhinein bei Ihrer Krankenkasse oder beim Bandagisten besorgen. Wir stellen sie für Sie ein.
· Bequeme Schuhe aber mit festem Halt.
· Leichte legere Bekleidung.
· Kurzen Schlafrock.
· Badebekleidung und Badetuch für eventuelle Unterwassertherapien.

Bei Fußoperationen:
· Verbandsschuhe beim Bandagisten nach Anweisung des behandelnden Arztes besorgen

Bei Schulteroperationen:
· Nach Anweisung des behandelnden Arztes Schulterabduktionspolster anmessen lassen.
· Hemden oder Blusen oder weite T-Shirts mitbringen.

Bei Wirbelsäulenerkrankungen:
· Leichte Trainingsbekleidung.
· Badebekleidung und Badetuch für eventuelle Unterwassertherapien.








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