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Was die "Dritten" können müssen(1)

Von Göran Andersson


Immer mehr und immer neue Produkte werden ins Gespräch gebracht, um den immer älter werdenden Menschen das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten.  Nur ein Gebiet wird vergessen und in der Öffentlichkeit fast nie erwähnt, der Zustand und die Bedeutung  der ZÄHNE. Doch das persönliche Wohlbefinden, die Psyche und schließlich die Lebensqualität sind sehr stark vom Zustand der Zähne abhängig. Nicht nur, weil ein schönes Lächeln Sympathie verschafft! Hier erfahren Sie, was Sie heute von den "Dritten" schon verlangen dürfen.

Dieser Tag wird von Vielen gefürchtet: keine Zähne mehr im Mund!!! Diese Situation ist nicht ganz einfach, die Psyche spielt hier eine nicht zu unterschätzende Rolle. Doch sind nun alle Zähne gezogen, beginnt unvermeidbar die prothetische Arbeit des Zahnarztes.

Ausgangssituationen
Eine Gruppe von Patienten hat schon vorher eine sogenannte Teilversorgung getragen (eine prothetische Versorgung hat fehlende Zähne ersetzt), eine andere hat seit vielen Jahren fehlende Zähne im Mund nicht ersetzt. Die erste Gruppe ist einen Fremdkörper im Mund bereits gewöhnt für die andere ist eine Prothese etwas Neues.

Was sind nun die Wünsche und die Ziele einer weitere Behandlung? Viele Patienten, vor allem diejenigen, die noch nie eine prothetische Versorgung getragen haben, können sich schwer vorstellen, was nun auf sie zukommt. Wie hält eine Prothese? Wie schmeckt sie? Kann man damit essen? - Fragen über Fragen. Hier ist ein klärendes Gespräch mit ihrem Arzt von enormer Wichtigkeit.

Nicht nur "Zahnersatz"!
Bei einer totalen Prothese wird man bemüht sein, nicht nur fehlende Zähne zu ersetzen, sondern einen Ersatz zu schaffen, mit dem der Patient essen kann. Und ihm eventuell wieder zu einem gefälligeren Aussehen zu verhelfen. Im Laufe der Jahre ist nämlich fast immer ein Absinken der Bissverhältnisse zu verzeichnen Die Folge dieser Veränderungen des Kauapparats sind unter anderem zu scharfe Mundwinkel, kaum Lippenrot oder kleine Falten auf der Oberlippe. Mit einer sorgsamen und behutsamen Arbeit wird ihr Arzt auch bemüht sein,  hier Besserung zu schaffen.

Entscheidende "Bissnahme"
Als erster, praktischer Schritt muss der sogenannte anatomische Abdruck genommen werden. Anhand der daraus entstehenden Modelle, kann der Arzt den früheren Zustand, die Größe und Stellung der Zähne ablesen. Die nächste Sitzung dient der Bissnahme. Dabei wird versucht die exakte Position des Unterkiefers zum Oberkiefer festzustellen - eine Maßnahme von immenser Bedeutung!

Eine falsche Bissnahme kann zu Problemen im Kauapparat führen, wie unter anderem Kopfweh, Ohrensausen, Druckstellen oder Kauprobleme. In dieser Arbeitsphase wird vom Arzt die gewünschte Bisshöhe eingestellt, und eventuell auch Mundwinkel- und Lippenkorrekturen vorgenommen. Dieser Arbeitsschritt wird mit großer Sorgfalt verrichtet, um ein zufriedenstellendes Resultat erreichen zu können.

DER AUTOR
Göran Andersson, 60, ist Zahntechnikermeister in Wien-Meidling. Er war Vorsitzender der Meisterprüfungskommission für Zahntechniker und jahrelang Innungsmeister-Stellvertreter in der Wiener Wirtschaftskammer. Als erstklassiger Fachmann und Autor zahlreicher Fachpublikationen weiß er über den aktuellen Stand der Zahntechnik, die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt und die Rechte des Zahnpatienten bestens Bescheid.








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