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Was die "Dritten" können müssen(4)

Von Göran Andersson


Ganz aktuell ist das Thema Implantate, ein Thema mit sehr vielen offenen Fragen. Die Implantologie hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht und ist heute ein fester Bestandteil der hochwertigen Zahnheilkunde.
"Was ist einmal ein Implantat? Es ist nichts anderes als ein in den Kieferknochen fixierter Dübel, meistens aus Titan, mit dazugehöriger Schraube. Um diesen Dübel in den Knochen zu befestigen, ist es notwendig, durch einen kleinen Schnitt die Schleimhaut aufzuklappen und den Knochen mit entsprechenden Löchern zu versehen.

Der Eingriff geschieht ambulant und ist nicht viel mehr als eine größere Extraktion. Die Formen und Größen der Schrauben variieren selbstverständlich nach Verwendungsziel und Möglichkeiten, aber grundsätzlich ist das Produkt das gleiche.

Die Implantate haben zum Beispiel die Aufgabe, auf einen kaum vorhandenen Unterkieferknochen der Prothese wesentlich mehr Halt zu verleihen. Um das zu erreichen, werden zwei oder vier Implantate gesetzt und mit Druckknöpfen oder einem Steg versehen und anschließend in die neue oder vorhandene Prothese eingebaut.

Eine größere und etwas aufwendigere Lösung wäre eine, auf voraussichtlich sechs Implantaten fest verbunde Brücke, welche vom Patienten durch sogenannte Riegel selbst oder vom Zahnarzt abgenommen werden kann. Selbstverständlich sind ähnliche Lösungen auch im Oberkiefer möglich.

Was sind nun die Anforderungen,
um eine Implantatlösung in Erwägung zu ziehen?

Voraussetzung ist einmal genügend Knochenmaterial und gute Knochenstruktur.

Um dies zu erfahren, wird ein so genanntes CD Röntgen erfasst und, um eine Planung durführen zu können, ist auch ein Panoramaröntgen notwendig.

Problempatienten sind Patienten mit Diabetes und starke Raucher.

Für die so genannte Einheilphase gibt es heute unterschiedliche Standpunkte. Es gibt einmal die Sofortimplantate, dabei ist es möglich, in der Früh zu implantieren und am Nachmittag die fertige Implantatkonstruktion einzugliedern und der Patient kann am Abend mit neuen Zähnen nachhause gehen. Andere Lösungen müssen ein bis mehrere Monate einheilen.

Hier muss man dem Zahnarzt voll vertrauen. Wo wenig oder gar kein Knochen vorhanden ist, ist auch eine Knochentransplantation möglich. Ein Stück Eigenknochen wird z.B. aus die Hüfte entfernt und zum Kieferkammaufbau verwendet. Hierbei handelt es sich um einen größeren Eingriff.

Meine Ausführungen sind nur ein Bruchteil von allen Lösungen und Möglichkeiten auf dem Gebiet der Implantologie. Es ist aber keine Utopie mehr, den Halt Ihrer “ Dritten“ zu erhöhen, sondern beraten sie sich mit Ihrem Zahnarzt, wenn auch Sie Ihre Lebensqualität verbessern wollen.

DER AUTOR
Göran Andersson, 60, ist Zahntechnikermeister in Wien-Meidling. Er war Vorsitzender der Meisterprüfungskommission für Zahntechniker und jahrelang Innungsmeister-Stellvertreter in der Wiener Wirtschaftskammer. Als erstklassiger Fachmann und Autor zahlreicher Fachpublikationen weiß er über den aktuellen Stand der Zahntechnik, die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt und die Rechte des Zahnpatienten bestens Bescheid.








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