Home

Information

Klubs

Angebote

Schwarzes Brett

Computerforum

Gute Adressen

Spiele

Fotogalerie

Kontakt

Kultur

Suche

Archiv

Ankündigungen

Berichte

Post aus Brüssel

Info: Bildung

Info: Gesundheit

Info: Sprechstunden

Info: Recht

Info: Pension

Info: Steuertipps

Info: Politik

Info: Sicherheit

Sicherheitstipps

Unfallsvermeidung

Info: Tiere

Gefährlicher Boden

Vorbeugen ist besser als heilen! Stürze und andere Unfälle können das gewohnte Leben jäh unterbrechen, können auch Angehörige dauerhaft schwer belasten.


In der zweiten Lebenshälfte sind Verletzungen oft auch nicht mehr so leicht zu kurieren. Machen Sie also Ihr Zuhause sicherer. Mit Tipps vom Institut "SICHER LEBEN" und dem Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie.

Zehntausende Menschen leben derzeit in Österreich mit dauerhaften Unfallfolgen. Dabei hat so gut wie jeder Unfall seine Ursache und ist daher im Grunde vermeidbar. Manchmal bedarf es kleiner technischer Vorkehrungen. Oft genügen einfach richtiges Verhalten, ein bisschen Vorsicht und Voraussicht. Und für den trotzdem möglichen Fall der Fälle können Sie mit dem "Seniorenbund-Unfallschutz" (siehe nebenstehendes Angebot) für wenig Geld wirksam vorsorgen.

Kaum zu glauben, aber 75% aller Sturzopfer kommen auf ebenem Boden oder auf Stiegen zu Fall. Die Gründe sind vielfach: Einmal sind es bauliche Unzulänglichkeiten wie Niveauunterschiede (Stolperkante), besonders gleitfähiges Material (Fliesen, Marmor, Parkett), schadhafte Stellen (wellige Teppiche, Fransenkanten, Löcher) - dann wieder schlichtweg Unordnung. Die sattsam bekannte Kabelrolle, der Papierstapel, der im Weg stehende Karton, aber auch Abfälle, Ölflecken und Schuttgut zeichnen ebenfalls für so manchen Unfall verantwortlich.

Neben den "äußeren" Unfallursachen gibt es auch noch die "inneren", die psychologisch bedingten Gründe, die den Sturzteufel geradezu einladen. Stress und Hektik sind da an erster Stelle zu nennen, gefolgt von Unachtsamkeit und Konzentrationsmängeln. Auch das unangemessene Tempo, wie rennen und springen, zeichnet für so manchen Ausrutscher verantwortlich. Das einzige, was die Experten nicht unterschreiben, sind Pech und persönliches Missgeschick. Jeder Unfall ist auf eine oder mehrere ganz konkrete Ursachen zurückzuführen. Das Schicksal hat kein Mascherl. Wer jeden Tag vor dem Aus-dem-Haus-Gehen nur ein paar Sekunden lang Bewusstseinstraining macht, verringert sein Sturzrisiko mindestens um die Hälfte. Hier einige Tips:

Ausreichende Beleuchtung sicherstellen

Zwielicht oder Dunkelheit lassen die tatsächlichen Bodenverhältnisse nur ungenau erkennen. Trittsicherheit hängt mit guter Wahrnehmung zusammen.

Bewusst gehen 

Immer darauf achten, wohin man den Fuß setzt. Ständigen, weiträumigen Blickkontakt mit dem Boden zur Gewohnheit machen. Gehgeschwindigkeit den Verhältnissen anpassen.

Geeignete Schuhe tragen

Gehen und Stehen ist umso sicherer, je sicherer das Schuhwerk ist. Hauspantoffel bieten wenig Halt, und man stolpert leicht in ihnen. Die Hausschuhe - und auch alle anderen Schuhe - sollten bequem und leicht sein, den Fuß nicht beengen, aber dennoch stützen. Und besonders wichtig sind gute Sohlen. Denn: Profilierte oder geriffelte Gummisohlen sowie flache und breite Absätze sorgen für bessere Bodenhaftung. Festsitzende Schuhe zum Unterschied von Riemchensandaletten verbessern ebenfalls die Trittsicherheit.

Gehhilfen

Besser sicher mit Stock, als unsicher ohne. Es gibt auch Modelle, die zusammenlegbar sind und auf die individuell nötige Höhe eingestellt werden können. Gummispitzen machen den Stock rutschfest, fürs Gehen in Eis und Schnee empfiehlt sich ein Eisdorn. Bietet der Stock nicht mehr genug Halt, ist eine Krücke anzuraten: Hier verteilt sich das Gewicht auf den gesamten Unterarm. Ist auch die Krücke nicht mehr Hilfe genug, stehen feste Gehhilfen oder Gehhilfen mit Rollen (Rollatoren) zur Verfügung. Gehhilfen werden meist von der Krankenkasse mitfinanziert, man braucht dafür eine Verordnung vom Hausarzt. Vor dem Kauf sollte man sich aber unbedingt von einem Ergotherapeuten beraten lassen und verschiedene Modelle ausprobieren.

Bodenverhältnisse prüfen

Durch Witterungseinflüsse oder unsachgemäße Reinigung (Nässe, Bodenwachs, Politur usw.) kann die Gleitfähigkeit des Bodens plötzlich und unerwartet erhöht sein. Dann ist besondere Vorsicht geboten.








« zurück «

Gefährlicher Boden

Vorbeugen ist besser als heilen! Stürze und andere Unfälle können das gewohnte Leben jäh unterbrechen, können auch Angehörige dauerhaft schwer belasten.


In der zweiten Lebenshälfte sind Verletzungen oft auch nicht mehr so leicht zu kurieren. Machen Sie also Ihr Zuhause sicherer. Mit Tipps vom Institut "SICHER LEBEN" und dem Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie.

Zehntausende Menschen leben derzeit in Österreich mit dauerhaften Unfallfolgen. Dabei hat so gut wie jeder Unfall seine Ursache und ist daher im Grunde vermeidbar. Manchmal bedarf es kleiner technischer Vorkehrungen. Oft genügen einfach richtiges Verhalten, ein bisschen Vorsicht und Voraussicht. Und für den trotzdem möglichen Fall der Fälle können Sie mit dem "Seniorenbund-Unfallschutz" (siehe nebenstehendes Angebot) für wenig Geld wirksam vorsorgen.

Kaum zu glauben, aber 75% aller Sturzopfer kommen auf ebenem Boden oder auf Stiegen zu Fall. Die Gründe sind vielfach: Einmal sind es bauliche Unzulänglichkeiten wie Niveauunterschiede (Stolperkante), besonders gleitfähiges Material (Fliesen, Marmor, Parkett), schadhafte Stellen (wellige Teppiche, Fransenkanten, Löcher) - dann wieder schlichtweg Unordnung. Die sattsam bekannte Kabelrolle, der Papierstapel, der im Weg stehende Karton, aber auch Abfälle, Ölflecken und Schuttgut zeichnen ebenfalls für so manchen Unfall verantwortlich.

Neben den "äußeren" Unfallursachen gibt es auch noch die "inneren", die psychologisch bedingten Gründe, die den Sturzteufel geradezu einladen. Stress und Hektik sind da an erster Stelle zu nennen, gefolgt von Unachtsamkeit und Konzentrationsmängeln. Auch das unangemessene Tempo, wie rennen und springen, zeichnet für so manchen Ausrutscher verantwortlich. Das einzige, was die Experten nicht unterschreiben, sind Pech und persönliches Missgeschick. Jeder Unfall ist auf eine oder mehrere ganz konkrete Ursachen zurückzuführen. Das Schicksal hat kein Mascherl. Wer jeden Tag vor dem Aus-dem-Haus-Gehen nur ein paar Sekunden lang Bewusstseinstraining macht, verringert sein Sturzrisiko mindestens um die Hälfte. Hier einige Tips:

Ausreichende Beleuchtung sicherstellen

Zwielicht oder Dunkelheit lassen die tatsächlichen Bodenverhältnisse nur ungenau erkennen. Trittsicherheit hängt mit guter Wahrnehmung zusammen.

Bewusst gehen 

Immer darauf achten, wohin man den Fuß setzt. Ständigen, weiträumigen Blickkontakt mit dem Boden zur Gewohnheit machen. Gehgeschwindigkeit den Verhältnissen anpassen.

Geeignete Schuhe tragen

Gehen und Stehen ist umso sicherer, je sicherer das Schuhwerk ist. Hauspantoffel bieten wenig Halt, und man stolpert leicht in ihnen. Die Hausschuhe - und auch alle anderen Schuhe - sollten bequem und leicht sein, den Fuß nicht beengen, aber dennoch stützen. Und besonders wichtig sind gute Sohlen. Denn: Profilierte oder geriffelte Gummisohlen sowie flache und breite Absätze sorgen für bessere Bodenhaftung. Festsitzende Schuhe zum Unterschied von Riemchensandaletten verbessern ebenfalls die Trittsicherheit.

Gehhilfen

Besser sicher mit Stock, als unsicher ohne. Es gibt auch Modelle, die zusammenlegbar sind und auf die individuell nötige Höhe eingestellt werden können. Gummispitzen machen den Stock rutschfest, fürs Gehen in Eis und Schnee empfiehlt sich ein Eisdorn. Bietet der Stock nicht mehr genug Halt, ist eine Krücke anzuraten: Hier verteilt sich das Gewicht auf den gesamten Unterarm. Ist auch die Krücke nicht mehr Hilfe genug, stehen feste Gehhilfen oder Gehhilfen mit Rollen (Rollatoren) zur Verfügung. Gehhilfen werden meist von der Krankenkasse mitfinanziert, man braucht dafür eine Verordnung vom Hausarzt. Vor dem Kauf sollte man sich aber unbedingt von einem Ergotherapeuten beraten lassen und verschiedene Modelle ausprobieren.

Bodenverhältnisse prüfen

Durch Witterungseinflüsse oder unsachgemäße Reinigung (Nässe, Bodenwachs, Politur usw.) kann die Gleitfähigkeit des Bodens plötzlich und unerwartet erhöht sein. Dann ist besondere Vorsicht geboten.








« zurück «