Mehr Regeln für Radfahrer!
Der Straßenverkehr in Wien ist und bleibt eine einzige Baustelle: Die Förderung der Radfahrer in Wien ist erfreulich – aber man darf darüber nicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer vergessen!
Auch für die Radfahrer müssen Regeln gelten, sie müssen auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen. Und das sind nun einmal die Fußgänger, ganz besonders die älteren Mitbewohner.
„Handyverbot und strenge Alkoholbestimmungen sind einfach selbstverständlich“, meint Ingrid Korosec als Vorsitzende des Wiener Seniorenbunds zur Debatte der vergangen Wochen. Über eine 0,5-Promille-Alkoholgrenze wie bei Autofahrern sollte man gar nicht debattieren müssen. Handytelefonieren lenkt Radfahrer im Lärm des Straßenverkehrs stark ab. Aber es gibt noch andere Gefahren!
Wer beispielsweise den Ring überqueren will, weiß wovon die Rede ist. Man steigt aus der U-Bahn-Station und es zischen völlig unerwartet die Radfahrer an einem vorbei.
„Die Zonen für Radfahrer und Fußgänger müssen besser getrennt und klar gekennzeichnet werden!“ fordert Korosec daher. Jetzt kennt sich in dem Linienwirrwarr auf den Gehsteigen niemand aus. Auch die Radfahrer selbst nicht. Von der Radfahrer-Fraktion werden dagegen immer weitere Rechte gefordert.
Dazu wurden vor kurzem Ergebnisse einer Umfrage des Verkehrsclub Österreich veröffentlicht. Mehr Transportmöglichkeiten in den Öffis – warum nicht? Aber dass man sich nicht an eine Radwegpflicht halten will, ist nahezu gefährlich – siehe Ring.