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Patentier statt Haustier

Elisabeth Ch. Günther,

stellvertretend für die Schönbrunner Paten

Dass ich diesen Artikel schreiben darf, obwohl ich nicht zu Herrn Dr. Pechlaners Team gehöre, kommt daher, dass ich dem Schönbrunner Tiergarten auf andere Art verbunden bin: als Patin. Wie es dazu kam?

Im Jänner 1996 musste Muini, meine liebe, schwarze Katze, leider eingeschläfert werden. 16 Jahre lang hatte sie mein Leben geteilt und fehlte mir natürlich sehr. Auf die Frage, ob ich mir wieder ein Haustier nehmen sollte, sagte mein Gefühl ja, der Verstand aber meldete Bedenken an. Bei einem älteren Tier, wie es meinem Seniorenstatus entspräche, müsste ich vielleicht bald wieder den Abschiedsschmerz durchmachen, bei einem jungen aber bestünde die Gefahr, dass im Laufe der Zeit ich selbst nicht mehr imstande wäre, der übernommenen Verpflichtung uneingeschränkt gerecht zu werden. Was würde mit dem Tier geschehen, falls ich einmal ins Spital oder Seniorenheim müsste?

Fuchsmanguste und Totenkopfäffchen als "Patenkinder"
Die Lösung fand ich im Schönbrunner Tiergarten. Seit dort Neuerungen und Verbesserungen am laufenden Band stattfinden, besuche ich ihn mit meiner Jahreskarte oft und gern. An manchen Gehegen fielen mir Messingtafeln auf, worauf zu lesen stand, jemand habe die Patenschaft für ein Tier übernommen. Bald stand mein Entschluss fest: kein Haus-, sondern ein Patentier musste her! Kurz zuvor war im Zoo ein Paar Fuchsmangusten angekommen, und die herzigen Tierchen begeisterten mich so sehr, dass ich mich für eines davon entschied.

Es ist gut gesorgt
Seither genieße ich das Gefühl, einen Schützling zu haben, für dessen Wohlergehen ich einen Beitrag leiste (bei einer Jahrespatenschaft sind es S 1000,­ monatlich, es gibt aber auch Monatspatenschaften. Informationsmaterial kann im Tiergarten bei Frau Rathbauer angefordert werden). Zugleich kann ich sicher sein, dass immer gut für ihn gesorgt wird. Kuschelkontakt zum Patenkind gibt es zwar nicht, doch tut es gut, ihm Besuche zu machen und am Gehege stehend zu hören, dass auch andere Leute entzückt von ihm sind. Seit heuer habe ich noch ein zweites Patenkind: ein Totenkopfäffchen, ebenfalls ganz reizend. Außer an den Tieren selbst habe ich Freude an den mir vom Tiergarten übersandten Patenschaftsurkunden, besonders aber auch am Patenschaftstag, der alljährlich zu Beginn der Adventzeit stattfindet: Dr. Pechlaner und sein Team begrüßen die versammelten Paten, es gibt eine ausgiebige Spezialführung und zuletzt eine Jause im großen Saal des neuen Wirtschaftshofs, wobei die Paten Gelegenheit finden, sich mit Kuratoren und Pflegern zu unterhalten.

Gegen Zweifel hilft ein Zoobesuch
Tierliebenden Senioren, die Zweifel haben, ob sie die Verantwortung für ein Haustier noch übernehmen können, rate ich aus eigener Erfahrung zu einem Zoobesuch. Vermutlich entdecken dann auch Sie Ihr Patenkind. Wenn ja, möge es Ihnen ebenso viel Freude machen wie mir!

Elisabeth Ch. Günther,
stellvertretend für die Schönbrunner Paten








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