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Gefiederte Wintergäste (1)

Wenn die Tage wieder sehr kurz werden, die Nebelschwaden über das Land ziehen und die ersten kalten Tage den nahenden Winter ankündigen, sind unsere gefiederten Freunde meist schon längst für die kalte Jahreszeit gerüstet.

Viele nicht winterfeste Vogelarten sind bereits in südliche, wärmere Gebiete geflogen beziehungsweise werden dort bald ankommen.

Die einen gehen - die anderen kommen
Langstreckenzieher wie zum Beispiel die Weißstörche, Mauersegler, der Kuckuck, Widehopf, Mehlschwalben, Rauchschwalben und kleine Vögel wie Rohrsänger und Grasmücken sind dann schon in den warmen Gefilden Afrikas, beginnt ihr Wegzug doch schon im August bis September.

Aber dafür kommen andere Vögel von nördlichen Ländern, um bei uns zu überwintern und beleben Gärten und Parklandschaften wieder ganz neu. Zu erwähnen seien hier verschiedene Wasservögel wie z. B. die Schellente, Tafelente, Reiherente und verschiedene Taucherarten.

Krähe ist nicht gleich Krähe
Am auffälligsten sind wohl die Krähen, die jährlich fast "über Nacht" auftauchen. Krähen gibt es bei uns aber nicht nur in den Wintermonaten. Die Saatkrähe kommt bei uns ganzjährig, allerdings nicht sehr häufig vor. Verstärkt werden diese "Standvögel" im Winter durch ihre Kollegen, die aus östlichen Brutgebieten dazu stoßen. Saatkrähen haben blauschwarzes, metallisch glänzendes Gefieder und eine weiße unbefiederte Schnabelwurzel, die Federn am Bauch und an den Beinen wirken zerrauft.

Eine zweite Krähenart ist die Aaskrähe, die es bei und in zwei Rassen gibt: Rabenkrähe und Nebelkrähe. Rabenkrähen, eher in Mittel- und Westeuropa verbreitet, sind schwarz, jedoch ohne Metallglanz, haben eine befiederte Schnabelwurzel und eine im Vergleich zur Saatkrähe scharf umgrenzte Silhouette. Nebelkrähen sind durch hellgrauen Nacken, Rücken und Unterseite gekennzeichnet. Sie brüten eher im Norden und Osten Europas, kommen aber im Herbst weiter nach Westen und sind dann mit den schwarzen Krähen zu beobachten.

"Flugshow" der besonderen Art
Alle Krähen suchen traditionell jeden Abend in großen Schwärmen die gleichen Schlafplätze auf. Einer dieser besonderen Schlafplätze liegt im Schlosspark von Schönbrunn, wo zur Dämmerung täglich ein besonderes Flugschauspiel zu erleben ist.

In den Saatkrähenschwärmen sind noch weitere kleinere Krähenvögel zu entdecken: die Dohlen. Im Prinzip leben sie auch ganzjährig bei uns, werden aber im Winter häufiger, wenn im Winter die Halsbanddohlen, mit weißem Halsband an der Kehle, aus Osteuropa Verstärkung bringen.

Mag. Claudia KMENT
Zooschule








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