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Gefiederte Wintergäste (2)

Einen interessanten farblichen Gegensatz zu den Krähen (siehe Teil 1) bilden die weißen Möwen, die jetzt auch in vielen Parks zu beobachten sind.

Die Silbermöwen brüten an den Meeresküsten Europas, und im Herbst kommen vor allem Jungvögel ins Landesinnere, um hier zu überwintern. Silbermöwen erkennt man an ihrem gelben Schnabel mit kleinem roten Fleck. Lachmöwen, die außerhalb des Küstenbereichs häufigste Möwenart Mitteleuropas, sind nun in ihrem Ruhekleid mit weißem Kopf mit dunklem Fleck in der Ohrgegend zu beobachten.

Möwen sind "schlau"
Im Winter ziehen die Schwärme nach Südwesten. Bei den Aufenthalten der Möwen in Park und Grünanlagen kann man sie bei ihren Flugkünsten beobachten, wenn sie versuchen Futterstücke zu fangen. Lachmöwen sind sehr anpassungsfähig und erfinderisch und haben sich vielerlei Nahrungsquellen erschlossen, die ihnen die Zivilisation bietet. Sie durchsuchen Abfalldeponien und belagern aber ebenso Futterstellen für Wasservögel. Oft sieht man Möwen auch auf Äckern, wie sie manchmal einem Pflug folgend, nach Kleintieren suchen.

"Invasion" der Vögel
Ein Gast, der nur in sehr kalten Wintern, dann aber invasionsartig aus Nahrungsmangel in unsere Gegenden kommt, ist zum Beispiel der Seidenschwanz. Er ist mit seinem rötlich-braunen Gefieder, einer Federhaube und den schwarz-rot-gelb gezeichneten Flügeln, einer der schönsten Wintergäste. Seine Hauptnahrung im Winter sind Beeren.

Ebenfalls fast invasionsartig ist das Auftreten der Wacholderdrossel, eines amselgroßen Vogels mit grauem Nacken und Bürzel und gefleckter Brust. Die ganzjährig bei uns ansässigen Vögel ziehen im Oktober und November nach Südwesten ins Mittelmeergebiet und werden von großen Schwärmen von Wintergästen aus den nördlichen Gebieten abgelöst. Ein besonderes Merkmal der Wacholderdrossel ist ihr lauter auffälliger "schack-schack"-Ruf.

Zwischen Oktober und März verlässt auch der Bergfink den hohen Norden, wo er brütet, um bei uns zu überwintern. Der etwa spatzengroße Vogel zeichnet sich durch seine orangerote Brust und den weißen Bürzel aus. Seine Hauptnahrung im Winter sind Bucheckern.

Mag. Claudia Kunert
Zooschule








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