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Die Zugvögel

Wie jedes Jahr treten auch heuer wieder die Zugvögel ihre lange Reise in den Süden an.

Die ersten Jungstörche sind schon vor Wochen weggeflogen, und die erwachsenen Störche, die wohl bekanntesten Zugvögel, haben uns vor kurzem verlassen.

Die Störche schließen sich dabei zu kleineren Gruppen zusammen, die sich dann mit anderen Trupps auf gewissen Sammelplätzen treffen. Die eindrucksvollen Storchenscharen auf den Dächern und Wiesen verleiten dann oft zu der Annahme, es gäbe massenhaft Störche. Diese größeren Gruppen findet man aber nur entlang der Zugwege, wo die Störche aus mehreren Ländern zusammentreffen.

Mittelmeer ist beim Storch nicht beliebt
Für den Zeitpunkt des Aufbruchs sind Witterungsverhältnisse, jahreszeitlich bedingte Nahrungsabnahme und eine hormonelle Umstellung im eigenen Körper verantwortlich. Auf ihrem Weg nach Afrika umgehen die Störche das Mittelmeer. Als Segelflieger benötigen sie den Aufwind der Landmassen und wählen daher entweder den Weg über den Bosporus oder über Gibraltar. Sie legen dabei, je nach Route, 6000 bis 10.000 km zurück.

Auch die geselligen Stare, die zu den schnellsten Fliegern unter den Vögeln zählen, verlassen uns im Winter. Nachdem Sie in kleinen Gruppen über die Kirschen und später über die Weintrauben hergefallen sind, sammeln sie sich Anfang September zu großen Scharen und präsentieren richtige Kunstflüge. Zum Unterschied zu den Störchen ziehen die Stare auch in der Nacht und orientieren sich nicht wie andere Zugvögel nur nach der Sonne, sondern finden den ihnen überlieferten Weg auch, wenn die Sonne schon weitergewandert ist. Außerdem dienen gewisse Geländepunkte den Vögeln zur Orientierung.

Möwen werden sesshaft - andere packt das Reisefieber
Der Zug der Vögel unterliegt aber auch einer ständigen Wandlung. Die günstigen Winterbedingungen in den Städten verleiten viele Möwen, auf ihren Zug zu verzichten. Andererseits gibt es Arten, bei denen das Zugverhalten neu aufkommt. Die Türkentaube bietet dafür ein gutes Beispiel.

Der Vogelzug gehört zu den gewaltigsten Wanderungen, die man im Tierreich kennt. Ohne diese Wanderzüge hätte eine große Anzahl von Vogelarten keine Gelegenheit gehabt, Gebiete zu besiedeln, die zeitweise arm an Nahrung sind oder ein ungünstiges Klima haben.

Mag. Thomas Voracek








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