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Der Ozean im Glas (2)

Wissenwertes zum Thema Aquarium

Der Alptraum jedes verantwortungsvollen Aquarienliebhabers sind jene Leute, die im Zoogeschäft "zwei rote Fische und zwei Blaue und einen Braunen, der so lustig dreinsieht" kaufen. Fische sind keine Ziergegenstände! Die Auswahl sollte nach folgenden Kriterien erfolgen:

Nach der Größe des verfügbaren Aquariums. (Handtellergroße Buntbarsche oder Schnellschwimmer passen nicht in ein 60-l-Becken) 

Nach der Zeit, die man für sie aufwenden kann. (Wenn Sie kaum Zeit haben und nur abends füttern, haben nur anspruchslose Arten eine Chance.) 


Nach dem Verhalten. (Ein einzeln gehaltener Schwarmfisch ist ebenso Tierquälerei wie die Haltung von gründelnden Bodenfischen auf scharfkantigem Kies etc.) 

Nach den Lebensraumansprüchen. (Die bevorzugten Temperaturen und die Ansprüche an die Wasserqualität der einzelnen Arten sollten halbwegs übereinstimmen.) 

Nachlesen ist wichtig
Es gäbe noch Dutzende gute Tips ­ am besten ist es jedoch, vor der Anschaffung eines Aquariums ein wenig nachzulesen. Zum Beispiel in einem ganz hervorragenden Buch des Tetra-Verlages: "Das Aquarium für den Anfänger" von Bernd Greger bietet mit Hilfe von 400 Fotos und Zeichnungen einen gemütlichen Einstieg in die Aquarienwelt. Für die "Matura" lernt man am leichtesten in einem Aquarienverein ­ in Wien und Niederösterreich gibt es etwa 25 davon. Die Adressen erhalten Sie bei Zoofachhändlern oder im Tiergarten Schönbrunn.

Sorgfalt bei Auswahl der Tierhandlung
Wählen Sie die Tierhandlung, in der Sie für Ihr Aquarium einkaufen möchten, sorgfältig aus. Informieren Sie sich bei mehreren Händlern, bevorzugen Sie dabei spezielle Aquariengeschäfte und geben Sie jenem den Vorzug, der Sie am kompetentesten berät. Ein Aquarium nur nach dem Preis zu kaufen, ist der erste Schritt zum Misserfolg.

Als Richtwert für den Aufwand, den man mit einem dicht bepflanzten, moderat mit Fischen besetzten 150-Liter-Becken hat, gilt: Alle zwei bis drei Wochen zwei Kübel Wasser wechseln. An sechs Tagen pro Woche füttern. Fährt man auf Urlaub, kann so ein Becken und seine Bewohner bis zu drei Wochen unbeaufsichtigt gelassen werden. Auswaschen des Filtermaterials: dreimal im Jahr. Wechsel der Leuchtstoffröhren: alle 12­18 Monate. Ausräumen des gesamten Beckens: alle paar Jahre einmal. (Im Tiergarten Schönbrunn steht ein 1959 eingerichtetes Aquarium bis heute unverändert da.)

Aquarium ist kein Automotor
Egal, welche technischen Hilfsmittel Sie verwenden, wie groß das Becken ist und welche Fische darin schwimmen, auf eines kommt es in jedem Fall an: Auf das Schauen. Ein Aquarium kann man nicht in Gang setzen wie einen Automotor, man muss seinen Kreislauf und das Befinden der Fische "erfühlen" können und darauf mit gezielten Pflegemaßnahmen reagieren. Jeder kann das lernen, alle guten Aquarianer sind dazu unbewusst imstande.

Manfred Christ








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