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Ein Hund - Gefährte für Senioren?

Es gibt wirklich kaum einen Tierfreund, der sich nicht irgendwann einmal einen Hund als Gefährten wünscht.

Berufstätige, die einsichtig genug sind, dass man einen Hund nicht tagsüber in der Wohnung einsperren kann, um dann mit ihm am späteren Nachmittag einmal um den Häuserblock zu spazieren, schieben die Erfüllung dieses Wunsches in die Zukunft. "Wenn ich einmal in Pension bin", so heißt es vielfach, "nehme ich mir einen Hund."

Ja, und eines Tages ist es dann soweit, man hat den Ruhestand erreicht und wünscht sich nach wie vor einen Hund. Die Entscheidung ist nicht einfach, so man sich als Tierhalter der damit übernommenen Verantwortung bewusst ist, aber unter gewissen Voraussetzungen spricht eigentlich wenig gegen die Anschaffung eines Hundes. Allerdings kostet auch ein Hund Zeit und Geld.

Was vorher zu überlegen ist
Vorerst muss man sich aber vergewissern, ob Hausherr oder Hausverwaltung die Hundehaltung überhaupt gestatten. Gibt es da kein Hindernis, hat man sich zu vergewissern, dass immer jemand da ist, der sich um das Tier kümmert. Es muss also ein Reserveherrl oder -frauerl geben, wenn man sich wegen Urlaubsreise, Kur- oder Spitalsaufenthalt für einige Wochen nicht selbst um seinen Vierbeiner kümmern kann. Keinen Hund freut es, einige Zeit im Zwinger einer Tierpension verbringen zu müssen.

Weiters kostet jeder Hund Zeit und Geld. Zeit für die täglichen Spaziergänge, die sich möglichst nicht auf einen kleinen Rundkurs beschränken, sondern bei denen sich der Hund auch tüchtig ausrennen kann. Ein solches Fitnessprogramm ist bekanntlich für alle Beteiligten gesund und wichtig.

Geld kostet die richtige Ernährung. Werden vorwiegend Überbleibsel von den Mahlzeiten gegeben, ist dies nur scheinbar billig, denn bald zeigen sich Mangelerscheinungen oder gar eine ernste Erkrankung. Zusätzliche Tierarztrechnungen sind da die Folge. Weiters gibt es noch die Ausgaben für Leine, Halsband und Maulkorb.

Zu klären ist auch die Frage der Hundesteuer. In Wien kostet die jährliche Hundesteuer € 43,60. Die Hundesteuer für jeden weiteren Hund kostet sogar € 65,40 pro Jahr. Näheres, auch über Ermäßigungen und Online-Ameldung lesen Sie im virtuellen Amt der Stadt Wien unter Hundesteuer.

Impfungen
Hundeimpfungen (Landesgesetz) sind in Wien gesetzlich nicht vorgeschrieben. Doch es empfiehlt sich auch hier eine Kombi-Impfung gegen die wichtigsten Hundekrankheiten (Schnupfen, Staube, Tollwut etc.), bei der im Kombiangebot beim Tierarzt mit rund € 80,- zu rechnen ist.

Bei Auslandsreisen mit Tieren aller Art sind bestimmte Impfungen fast immer zwingend vorgeschrieben.

Welcher Hund?
Sind alle diese Fragen zufriedenstellend geklärt, ist die wichtigste Entscheidung zu treffen: Welcher Hund soll es sein und woher bekommt man ihn? Wird an einen Rassehund gedacht, sollte man sich unbedingt über die speziellen Eigenheiten informieren. Darüber gibt es im Buchhandel und auch in Zoofachgeschäften Informationsbroschüren, wie etwa aus der Reihe "Heimtiere halten" des Ulmer-Verlags der Band "Hunde" von Dagmar Schratter. Kontakte zu Züchtern vermitteln zum Beispiel der Österreichische Kynologenverband (1230 Wien, Johann-Teufel-Gasse 8, Tel.: 888 70 92 - 0).

Nachdem aber ein lieber, anhänglicher und gesunder Hund nicht unbedingt rasserein sein muss, sollte man sich in einem Tierheim umsehen. Viele Hunde in allen Größen und Altersstufen warten dort auf ein gutes neues Zuhause. Es ist sicher nicht schwer, da einen treuen Gefährten für die nächsten Jahre zu finden.

Prof. Dr. Kurt Kolar








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