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Sicherheitstipps für Senioren

Oberst Wolfgang Haupt, Leiter der Kriminaldirektion 3 und Chef des „Kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes“, gibt Ihnen wichtige Informationen, wie Sie durch richtiges Verhalten die Gefahr verringern können, Opfer einer Straftat zu werden. Diese Tipps sollen Ihnen mehr Schutz für Ihre Person und Ihre Sicherheit geben.




In der Wohnung

• Versperren Sie, nachdem Sie die Wohnung betreten haben, sofort die Wohnungstür von innen.

• Sehen Sie sich Besucher, die bei Ihnen anläuten, durch den Türspion genau an. Ein Weitwinkelspion (180°) kann auch nachträglich eingebaut werden, die Kosten dafür sind gering. Ist Ihnen der Besuch nicht bekannt, legen Sie die Türkette oder den Sperrbügel vor, bevor Sie die Türe öffnen. Dadurch können Sie sich mit dem Besucher von Angesicht zu Angesicht unterhalten, die Tür kann aber nicht sofort weiter aufgestoßen werden.

• Ihr Telefon sollte nachts immer neben Ihrem Bett stehen. Lassen Sie sich dort einen Zweitstecker installieren. Dies ermöglicht Ihnen, nicht nur bei einem Einbruch rasch die Polizei zu alarmieren (Notruf 133 bzw. Euronotruf 112), sondern auch Ihren Arzt, Ihre Verwandten oder Nachbarn in Notfällen anzurufen.


In der Bank

Die Täter versuchen zu erkennen, wieviel Bargeld sie behoben haben. Nehmen sie das Service der Bank zu bargeldlosem Zahlungsverkehr (z,B, Überweisung) in Anspruch. Sollten sie dennoch unbedingt einen höheren Geldbetrag bei der Bank beheben wollen, beachten sie folgende Tipps:

• Lassen sie sich von Verwandten oder guten Bekannten zur Bank begleiten.

• Beobachten sie genau die Umgebung vor und in der Bank.

• Achten sie beim Kassenschalter darauf, daß kein anderer Kunde sehen oder hören kann, wie hoch der Betrag ist, den sie beheben wollen. Fordern sie, wenn notwendig, die Einhaltung der Diskretzone (eine gelbe Linie mit zwei gelben Fußabbildungen).

• Ersuchen sie die Bankangestellten um Auszahlung in einem separaten Raum.

• Nur von Bankangestellten eine Hilfestellung bei der Behebung annehmen.

• Nach dem Verlassen der Bank eventuelle eine Fahrt mit dem Taxi in Erwägung ziehen.


Beim Bankomaten

• Hinter Ihnen stehende Personen sollten gebührenden Abstand halten.

• Beim Auftreten eines Gefühls der Unsicherheit oder der Beobachtung unterlassen Sie die Abhebung.

• Keine Hilfe von Fremden annehmen, niemals Ihren persönlichen Code mitteilen.

• Vor Abhebung die Umgebung beobachten, beim geringsten Bedenken die Abhebung nicht durchführen.



Achtung Betrug!

• Betrüger bedienen sich manchmal einer schmucken Uniform oder geben vor, von einer Behörde zu kommen, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Lassen sie sich in jedem Fall den Dienst-ausweis zeigen. Überprüfen sie telefonisch die Angaben dieser Person.

• Wenn Sie einen Fremden, z.B. Handwerker, in die Wohnung lassen müssen, dann sollte er nicht in einem Zimmer allein sein.

• Versuchen sie, wenn sie alleine leben, dass Nachbarn, Verwandte oder Bekannte bei geplanten Terminen anwesend sind.

• Beamte der Pensionsversicherungsanstalt oder anderer öffentlicher Behörden kommen nie überraschend, sondern melden den Besuch schriftlich an.

• Geben sie nie ihr Sparbuch aus der Hand, auch wenn ihnen die Einzahlung eines Geldbetrages versprochen wird. Sagen sie auf keinen Fall einer fremden Person das Losungswort ihres Sparbuches.

• Braucht jemand angeblich dringend Hilfe, rufen sie Rettung (144) oder Polizei (133). Lassen sie aber niemanden in die Wohnung.

• Überlegen sie sich genau, was sie unterschreiben. Lassen sie sich nicht unter Druck setzen, sondern sprechen sie vor der Leistung ihrer Unterschrift mit einer Person ihres Vertrauens.


Vorsicht Diebstahl!

• Sie sollten im dichten Gedränge, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Bahnhöfen, an Haltestellen und in Einkaufszentren ganz besonders aufmerksam sein, da an diesen Orten Taschendiebe besonders aktiv sind. Diese sind äußerst geschickt und ,arbeiten’ mit einer erstaunlichen Schnelligkeit. Oft bemerken Bestohlene erst nach Stunden den Diebstahl.

• Nehmen sie immer nur soviel Bargeld mit, wie sie unbedingt benötigen. Benützen sie, wo immer möglich, den bargeldlosen Zahlungsverkehr.

• Legen sie ihre Geldbörse nie oben in die Einkaufstasche.

• Stecken sie ihre Geldbörse und Wertgegenstände nicht in die äußeren Taschen, Männerbrieftaschen gehören keinesfalls in die Gesäßtasche.

• Lassen sie sich nie nach Einkäufen oder Bankbesuchen von fremdem Personen die Einkaufstasche abnehmen. Vorgetäuschte Hilfe kann zu Schaden führen.

• Sollten sie alleine wohnen, halten sie - wenn möglich - Kontakte zu Familienangehörigen oder Hausparteien.