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Ernst Buchmann

Vom Manager zum Künstler


Speiseöle sind ein heikles Börsengeschäft...

Sagt Ihnen der Name "Sonni" etwas? Sicher ­ hat er doch einen Marktanteil von 10 Prozent: Und da verkaufte doch einer im Jahr 1983 fünfzig Prozent der Anteile, und aus dem Großhandels- und Importkaufmann Ernst Buchmann wurde Ernst Buchmann, der Künstler. Weil eben die Liebe zur Musik und Kunst diesen Mann während seiner dreißigjährigen Tätigkeit in der privaten Wirtschaft auf Schritt und Tritt begleitet hat.

Schon 1980 erfüllte er sich einen langgehegten Wunsch: kaufte sich ein Klavier und ließ sich von namhaften Pianisten unterrichten. 1988 fand das erste große Hauskonzert vor geladenen Gästen statt.

Ort der Handlung: Hietzing, wohin der am 24. 2. 1930 geborene Buchmann (Eigendefinition "Mutterkind", das eigentlich zu den Sängerknaben hätte kommen sollen) aus dem dritten Bezirk von seiner Gattin gelockt worden ist.

Vom Schauspielschüler zum Hobbymaler
Die Familie Buchmann ist seit 1972 in diesem Wiener Nobelbezirk ansässig, seit über dreizehn Jahren in der Felixgasse. Demzufolge war es Ende 1997 ein großes Fest, als der ehemalige Schauspielschüler (wegen zweier Stimmbandoperationen konnte er den eingeschlagenen Weg nicht weiter verfolgen) Aquarelle, Öl- und Acrylmalerei im Pallottihaus ausstellte.

Der musische Mensch beherrscht auch den Pinsel und hat sich die vergangenen sieben Jahre auch sehr intensiv mit Malerei beschäftigt. Tochter Sonja hat den Herrn Papa angeregt, als Autodidakt in die Öl- und Aquarellmalerei einzusteigen.

Auf Karl Mays Spuren
Daraus wurde im Laufe der Jahre eine ausfüllende Beschäftigung, die sich seit 1994 durch den Besuch der Künstlerischen Volkshochschule vertiefte. Das nunmehr fünfte Jahr in der Lazarettgasse sieht laut Künstler/Schüler folgendermaßen aus: "Mittwoch zwischen 11 und 20 Uhr habe ich nur Öl, Donnerstag von 12 bis 22 Uhr mehrere Dinge und Freitag von 13 bis 15 Uhr Pastell."

Diese Ambitionen haben ein Fundament, sagt er, der in der Künstlerischen Volkshochschule schon alle Klassen durchlaufen hat und längst kein Schüler mehr ist: "Ich habe schon in meiner Jugend auf Karl Mays Spuren Expeditionen gemacht und war mit einem Fotografen unterwegs, dabei habe ich sehen gelernt."
Der sehende, malende und musizierende Ex-Schauspielschüler erhielt bei seiner Vernissage mannigfachen Zuspruch. "Ernstl ­ Super!" klang es durch die Räume, wo Landschaften, Akte, Blumen, Impressionen aus allen Teilen der Welt sowie Kompositionen seiner "Visionen" zur Schau gestellt waren. Die Ausstellung stand unter dem Ehrenschutz von Bundesminister Bartenstein (Buchmanns Sohn arbeitet im Bundesministerium).

Der Vater bedankte sich in seiner Eröffnungsansprache bei seiner Familie, die ihm mit Rat und Tat immer zur Seite steht, und bei seinem Lehrer durch vier Jahre, Mag. Arte Mario Schleinzer, ein Hutter-Schüler.

Lange Liste von "Kompositionen"
Familientreff und Fototermin gab es, als sich der erste Rummel etwas gelegt hatte. Dabei war zu erfahren, dass Buchmann die Ausstellung auf Drängen seiner Freude selbst finanziert hat, auch die Bilderrahmen waren eine kleine bis mittlere Investition.

Aber der agile Künstler möchte in diesen Wochen und Monaten noch dreißig bis vierzig Bilder für kommende Ausstellungen malen, denn er hat noch eine lange Liste von Sachen, die er "komponieren" möchte.

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