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Der Vater auf dem Bügelbrett

und andere Geschichten aus der Bechardgasse


Vier Schulfreundinnen erinnern sich an ihre Volksschuljahre in der Nachkriegszeit

 

Dieses Buch ist nicht konzipiert als Nostalgiebuch oder Kindheitserinnerungen, über die man allenfalls beim Lesen lächeln kann. Wir haben uns bemüht, durch unsere Erinnerungen ein Zeitbild zu präsentieren, das Einblick in die Zeit von 1945, bzw. 1947 bis 1951 gibt. Es ist also ein Buch der Fakten, aber auch der Reflektion, wie diese Fakten mit einem Zeitverzug von 60 Jahren rezipiert werden. Sie lösen aber keine Diskussion zur historischen „Wahrheit“ aus.

Wir sind alle Jahrgang 1941. Ein sogenannter geburtenstarker Kriegsjahrgang aus den schweren Jahren des zweiten Weltkriegs. Bis die Kinder aus diesen Jahren schulpflichtig wurden, war der Krieg vorbei und der Aufbau oder besser Wiederaufbau hatte begonnen. Genau diese Phase machten wir vier Freundinnen, Anni, Dorothea, Gunda und Lotte durch, die wir uns an unsere Volksschulzeit von 1947 bis 1951 in diesem Buch erinnern. Wir alle wohnten in der Bechardgasse, auf derselben Straßenseite sogar. Vom gemeinsamen Schulweg über die gemeinsame Schulklasse in der Kolonitzschule bis zu den gemeinsam verbrachten Nachmittagen waren wir  ein unzertrennliches Kleeblatt. Und was das Erstaunlichste daran ist: wir blieben es über 60 Jahre lang! Trotz unserer unterschiedlichen Lebenswege hielt dieses Bechardgassennetz über die Jahrzehnte hinweg.

Nach all diesen Jahren beschlossen wir, unsere Erinnerungen und Erlebnisse rund um das Leben in der Bechardgasse, die uns alle stark geprägt haben, aufzuschreiben. Das Buch soll einen Eindruck über die damalige Zeit geben und gleichzeitig aufzeigen, wie stark ein soziales Umfeld und das Milieu, in dem Kinder aufwachsen, auch noch in späteren Jahren lebendig bleiben.

Das Fazit aus diesem Buch? Es lebe die Freundschaft, eine Freundschaft, die uns alle seit Kindertagen begleitet und die für uns alle zur Lebensstütze wurde.

 

 

Die Lebensläufe der Autorinnen

Dorothea McEwan wurde am 13. April 1941 in Eisenstadt als Tochter des Vermessungsingenieurs Dipl. Ing. Dr. Andreas Bernhard und seiner Frau Jolanda geboren. Nach der Flucht im Jahre 1945 wohnte sie mit ihrer Familie in Wien, im 3. Bezirk. Sie besuchte das humanistische Gymnasium Wien 3,  Kundmanngasse und studierte an der Universität Wien Geschichte und Englisch. Sie schloss ihr Studium mit einem Doktorat im Fach Moderne Geschichte ab, war von 1965-1969 Forschungsstipendiatin des Fonds der Forschungsförderung in Österreich und von 1969-1972 am Institut für Bildungs- und Entwicklungsforschung in Wien tätig. Sie übersiedelte mit ihrem Mann und drei Kindern 1973 nach Großbritannien und arbeitete zunächst in der British Library, dann am Goldsmiths' College der Universität London und schließlich als Direktorin des Archivs des Warburg Institutes an der Universität London bis zu ihrer Pensionierung 1996. Sie ist Konsulentin für deutsche Handschriften bei Christie’s, Konsulentin für mitteleuropäische Geschichte, Handschriftenabteilung, British Library, London. Sie ist Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Werke zur Wissenschaftsgeschichte, Theologie, westlicher und äthiopischer Manuskriptforschung und ist seit 2008 Trägerin des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst.

Gunda Plasser wurde am 1. August 1941 als jüngstes von drei Kindern des Forstingenieurs Dipl.-Ing. Rudolf Pilz und der Bojana Pilz in Wien geboren. Nach der Matura und dem Abiturientenkurs an der Wiener Handelsakademie arbeitete sie zwei Jahre als Sekretärin und Graphikerin bei der Firma Unilever. Danach beschloss sie den in den frühen Sechzigerjahren immer noch schwierigen Lebensbedingungen in Österreich zu entfliehen und ging nach Amerika. Sie verbrachte die folgenden 13 Jahre in den Vereinigten Staaten mit Reisen, Arbeit und einem Studium der Psychologie, das sie mit dem Grad eines „Master of Arts“ abschloss. Danach kehrte sie nach Wien zurück und arbeitete die nächsten 25 Jahre als Marktforscherin in dem renommierten Marktforschungsinstitut GfK-Austria (vormals Fessel-Institut). Seit ihrer Pensionierung betreut sie diverse Forschungsprojekte und ist als Gerichtssachverständige für Meinungsforschung tätig. Sie ist seit 1978 mit Univ.-Prof. Dr. Fritz Plasser verheiratet und lebt seit 1988 wieder im 3. Wiener Gemeindebezirk.

Charlotte Schwind wurde am 16. September 1941 als zweites Kind ihrer Eltern Leopoldine und des Bürsten- und Pinselmachermeisters Albert Slawik in Wien geboren. Die Volksschule besuchte sie im ersten Jahr in der Erdbergstraße, die weiteren drei Jahre absolvierte sie in der Löwengasse. Anschließend ging sie in die Hauptschule in der Hegelgasse und in die Handelsakademie der Wiener Kaufmannschaft am Karlsplatz, wo sie 1960 maturierte. Sie wohnte bis 1967 im 3. Bezirk, anschließend im 22. Bezirk und nach ihrer Heirat mit Robert Schwind ab 1974 im 13. Bezirk in Wien. Sie arbeitete zunächst als Sekretärin in der Katholischen Sozialakademie Österreichs und später im Management Club. Seit 1990 lebt sie mit ihrem Mann in Himberg bei Wien.

Anni Maria Tepser wurde am 1. November 1941 als Tochter des Maschinisten Franz Hattinger und seiner Frau Hedwig geboren. Der Vater entstammte einer deutschen Familie aus dem ungarischen Banat, welcher seit dem 1. Weltkrieg zu Rumänien gehört, die Mutter einer Müller-Familie aus dem Waldviertel. Anni kehrte mit Mutter und Schwester Hedi 1947 aus der Umquartierung im Mühlviertel zurück und lebt seither in Wien. Nach der Volksschule in der Löwengasse und der Hauptschule in der Hörnesgasse besuchte sie die Handelsschule Weiß und arbeitete von 1957 bis 1979 im Ingenieurbüro Dipl. Ing. Leo Splett als Sekretärin. Im Jahre 1972 heiratete sie Dipl. Ing. Wilfried Tepser, 1979 wurde Sohn Bernhard geboren. Seit dieser Zeit ist sie Hausfrau und ehrenamtlich in ihrer Heimatpfarre Lainz-Speising tätig.

 

 

Der Vater auf dem Bügelbrett und andere Geschichten aus der Bechardgasse. Vier Schulfreundinnen erinnern sich an ihre Volksschuljahre in der Nachkriegszeit. Autorinnen: von Dorothea McEwan / Gunda Plasser / Lotte Schwind / Anni Tepser, erschienen im Memoiren Verlag, 254 Seiten, Softcover, ISBN 978-3-902757-17-3, erhältlich im Memoiren-Verlag Bauschke, Glödnitz und im Buchhandel, Euro 16,80








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