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„Spielregeln“

Autor: Thomas Hos

Thomas Hos - GF ab5zig - Wiener Seniorenbund

Ein Drittel der Wiener Bevölkerung ist ausländischer Herkunft. 50 bis 60 Prozent der Schülerinnen und Schüler der Volks- und Hauptschulen haben eine andere Muttersprache als Deutsch. Schlichte Zahlen, deren Entwicklung eigentlich schon lange hätte Anlass sein müssen, sich Gedanken zu machen über Migration und Integration.

 

Mittlerweile hat auch die Politik jenseits des Extremsprüche-Klopfers Strache erkannt, dass Handlungsbedarf besteht. Es gilt abseits von Emotionalisierung auf der einen und Schönfärberei auf der anderen Seite ein Integrationsleitbild zu schaffen und in den Bereichen Sprache, Bildung, Wohnen und Zusammenleben entsprechend umzusetzen.

 

Freilich geht das, obgleich die Zeit drängt, wohl nicht von heute auf morgen. Beginnen aber können wir sofort, zum einen mit mehr Mut aufeinander zuzugehen, zum anderen mit dem Aufstellen von Regeln fürs Zusammenleben. Beginnen wir doch damit, die Eltern zu unterrichten, ihnen die Spielregeln beizubringen.

 

Wer hier leben will, kann das nicht nach irgendwelchen ungeschriebenen Gesetzen seiner Heimat tun, sondern muss die Gesetze, Normen und Wertvorstellungen unseres Landes und unserer Stadt akzeptieren. Im angelsächsischen Raum existiert eine sehr gebräuchliche Wendung, die im Broadway-Musical „Funny Girl“ durch Barbara Streisand verewigt wurde: „When in Rome, I do as the Romans do“ meint

 

Ihr

Thomas Hos

Geschäftsführer

ab5zig – Wiener Seniorenbund

hot@ab5zig.at