Home

Information

Klubs

Angebote

Schwarzes Brett

Computerforum

Gute Adressen

Spiele

Fotogalerie

Kontakt

Kultur

Suche

Archiv

Ankündigungen

Berichte

Info: Bildung

Info: Gesundheit

Info: Sprechstunden

Info: Recht

Info: Pension

Info: Steuertipps

Info: Politik

Info: Sicherheit

Info: Tiere

Berichte

Altersdiskriminierung im Gesundheitswesen ist kurzsichtig

Einer 72-jährigen Seniorin wurde – die „Kronen Zeitung“ berichtete darüber – die Teilnahme an einem Kursprogramm zur Rückengesundheit schlicht und einfach verwehrt. Die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse begründete ihre Ablehnung damit, dass sich dieser Kurs nur an Menschen zwischen 18 und 65 Jahren richtet.

 

Die 72-Jährige, die aktiv etwas für den Erhalt ihrer Beweglichkeit tun wollte, ist den Verantwortlichen der Krankenkasse zu alt! Dieser Fall ist nur einer von vielen, in denen Krankenkassen älteren Menschen den Zugang zu bestimmten Programmen oder Untersuchungen oder deren Finanzierung verweigert wird.

 

Derartige Aktionen sind nicht nur kurzsichtig, weil sie die Bemühungen der älteren Menschen torpedieren, von sich aus gesund zu bleiben, was dem System in weiterer Folge auch Behandlungs- und Pflegekosten einsparen würde.

 

„Vor allem ist es auch ein klarer Fall von Altersdiskriminierung“, kritisiert Präsidentin Korosec, die seit Langem darauf pocht, dass ältere Menschen den gleichen Rechtsanspruch auf Rehabilitation und Kuraufenthalt haben sollen wie Aktive. Das trägt nicht nur dazu bei, Pflegebedürftigkeit und Heimaufenthalten vorzubeugen, sondern ist auch gerecht.


Alternativen zur Leibrente

Neben dem Verkauf auf Leibrente gibt es weitere Möglichkeiten, um eine Immobilie zu verkaufen und dennoch das vertraute Zuhause weiterhin bewohnen zu können.

 

Etwa die Zeitrente.

Dabei wird der Kaufpreis der Immobilie nicht auf einmal, sondern in Teilbeträgen bezahlt. Anders als bei der Leibrente, die auf Lebenszeit des Verkäufers abgeschlossen wird, vereinbart man eine fixe Laufzeit von z.B. 10 oder 20 Jahren.

 

Die Rentenzahlung kann ins Grundbuch eingetragen werden, somit ist der jeweilige Eigentümer des Objektes zur Zahlung verpflichtet.

Wichtig: Vereinbarung einer Wertsicherungsklausel, durch die die Höhe der Zeitrente an die Entwicklung der Lebenshaltungskosten angepasst wird. Der Vorteil gegenüber der klassischen Leibrente: Die Ansprüche aus der Zeitrente sind vererbbar, wodurch auch Ehepartner oder Kinder eine gewisse Sicherheit haben.

 

Für Besitzer einer Eigentumswohnung bietet sich auch die Möglichkeit an, an einen Investor zu verkaufen und die Wohnung gegen Bezahlung einer marktüblichen Miete sofort vom neuen Eigentümer zurück zu mieten.

 

So profitiert man einerseits vom Verkaufserlös, mit dem man sich den einen oder anderen lang gehegten Wunsch erfüllen kann. Andererseits hat man die Sicherheit, in der gewohnten Umgebung bleiben zu können. Und man bleibt flexibel, sollten sich mit fortschreitendem Alter die Lebensumstände ändern.

Gerne berate ich Sie persönlich über Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen.

 

Igor Laba, Makler bei Raiffeisen Immobilien

igor.laba@riv.at

0664/60 517 517 27


Medienpreis: Senioren-Rose & Nessel

Ich bin überzeugt davon, dass diese Medienpreise dazu beitragen, dass die Berichterstattung über die ältere Generation noch wirklichkeitsnaher und stärker faktenbasiert wird als bisher“, sagte Präsidentin Ingrid Korosec anlässlich der diesjährigen Vergabe der Medienpreise Senioren-Rose & Senioren-Nessel, die auf Einladung von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, des Österreichischen Seniorenrates und des Österreichischen Journalisten Clubs im März stattfand.

 

Sie bedauerte, dass sich die erfreuliche Entwicklung des vergangenen Jahres, als in der Kategorie Journalismus keine Nessel mehr vergeben werden musste, nicht fortgesetzt habe. Diesmal wurden erneut in allen Kategorien Nesseln vergeben. „Wenn nicht mehr zeitgemäße Klischees und Stereotype über Seniorinnen und Senioren in den Redaktionen der Vergangenheit angehören, wird dies in weiterer Folge auch in den Köpfen der Menschen der Fall sein. Daher kämpfen wir weiter für diesen notwendigen Bewusstseinswandel, damit Seniorinnen und Senioren in der Berichterstattung auch als so aktiv und selbstbestimmt wahrgenommen werden, wie sie wirklich sind“.

 

Die Rose ging an Julia Kovarik für die ORF Sendung „Am Schauplatz“ vom 1. Februar 2018 unter dem Titel „Nachgefragt: Auf dem Abstellgleis – Arbeitslos mit 50 plus“. Trotz guter Qualifikation hat man keine Chance auf einen neuen Job. Julia Kovarik begleitete mit der Sendung Menschen, die beschlossen haben, zu kämpfen und zeigt auf, welche Erfolge sie erzielt haben. Die Senioren-Rose der Kategorie Werbung wurde an die Wiener Linien für #zusammenhalten vergeben. Die Wiener Linien haben unter dem Titel #zusammenhalten zwei Inseratenschaltungen herausgebracht. „Gemeinsam unterwegs sein braucht Respekt und Rücksichtnahme. Denn wir sitzen alle im selben Zug“.


Dr. Michael Malaniuk

Was regelt eine Vorsorgevollmacht? Teil 2

Im Rahmen einer Vorsorgevollmacht wird der Zuständigkeitsbereich geregelt und festgelegt

 

Dabei können – ganz individuell – bestimmte Geschäfte oder Bereiche extra angeführt oder ausgenommen werden. In der Praxis hat sich gezeigt, dass folgende Bereiche besonders wichtig sind, sie zu regeln: die Rechte bei der Gesundheitsbehandlung, der Einsicht in die Krankenakte, der Wahrnehmung der Patienten- bzw. Heimbewohnerrechte und der Vertretung vor Behörden, Post, Hausverwaltung oder Gerichten.

 

Bedeutsam ist auch die Regelung der bestmöglichen Unterbringung. Laut meiner Erfahrung wird oft gewünscht – beziehungsweise auch ich oder meine Familie wollte – dass möglichst lange ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben in der bisher gewohnten Wohnung oder Umgebung.

 

Es kann auch festgelegt werden, dass sich der Vollmachtnehmer um die richtige Betreuung und Pflege in einem Krankenhaus oder Pflegeheim kümmern darf. Grundsätzlich sollten sich die Vollmachtgeber auch hinsichtlich der täglichen Bankgeschäfte Lösungen überlegen, dass im Krankheitsfall zum Beispiel Daueraufträge geändert oder Überweisungen beziehungsweise Behebungen durchgeführt werden können. Dazu ist es auf jedem Fall ratsam mit der jeweiligen Bank Kontakt aufzunehmen.

 

Die Vorsorgevollmacht wird dann nach Abschluss im Österreichischen Zentralen Vertretungsverzeichnis (ÖZVV) registriert. Wenn nun der Vollmachtgeber nicht mehr entscheidungsfähig ist, wird die Vorsorgevollmacht nach Eintragung des Vorsorgefalles wirksam. Dabei ist Zeugnis vorzulegen.

 

Grundsätzlich ist die Vorsorgevollmacht zeitlich unbefristet. Sie endet jedoch mit Eintragung der Kündigung, des Widerrufs oder des Wegfalls des Vorsorgefalls im ÖZVV. Auch kann das zuständige Gericht für den Fall, dass die vertretende Person nicht zum Wohl des Vollmachtgebers handelt, die Wirksamkeit der Vorsorgevollmacht durch Beschluss beenden.

 

Eine kluge und vernünftige Vorsorgevollmacht mit dem richtigen vertrauenswürdigen Bevollmächtigten ist eine gute Entscheidung, um die bei jedem Menschen möglichen krankheits- oder unfallbedingten Probleme abzuwehren.

 

Dr. Michael Malaniuk, öffentlicher Notar, Tel: 01/278 33 36


Dr. Michael Malaniuk

Vorsorgevollmacht: Wer braucht sie?

Teil 1

 

Ansprechpartner für meine Pflege und ärztliche Betreuung? Wer stellt für mich Pensions- oder Pflegegeldanträge, wenn ich nicht mehr unterschreiben kann? Wer erledigt meine täglichen Bankgeschäfte? Wer vertritt mich nach einem Unfall vor Behörden? Was tun im Hinblick auf beginnende Demenz oder Alzheimer bei einem Partner?

 

In vielen Fällen werden solche Fragen erst im zunehmenden Alter gestellt, aber es können leider auch junge Menschen in Folge von Unfällen oder schweren Krankheiten betroffen sein. Für den Fall, dass man selber später nicht mehr handlungs- oder entscheidungsfähig ist, kann man aber nun eine Vorsorgevollmacht errichten. Das heißt, man bestimmt rechtzeitig, wer die Person des Vertrauens ist, welche Entscheidungen bzw. Hilfeleistungen oder Geschäfte betroffen sind, wann die Vorsorgevollmacht in Kraft tritt beziehungsweise wie lange sie gilt. Eine vernünftige und kluge Vorsorgevollmacht mit dem richtigen Bevollmächtigten kann viele zukünftige Probleme lösen.

 

Ein Höchstmaß an Selbstbestimmung erhalten

Seit dem 1. Juli 2018 gilt das neue Erwachsenenschutzgesetz. Dabei geht es genau um die Regelung dieser Fragestellungen. Während jedoch bei der gerichtlichen Erwachsenenvertretung (bisher „Sachwalterschaft“), der gesetzlichen Erwachsenenvertretung (bisher „Vertretung nächster Angehöriger“) und der neu eingeführten gewählten Erwachsenenvertretung die staatliche Einflussnahme teilweise extrem groß ist, kann mit einer vernünftigen Vorsorgevollmacht der Einfluss von Gerichten, Behörden und Erwachsenenschutzvereinen auf ein Minimum reduziert werden. Durch die Errichtung und Registrierung einer passenden Vorsorgevollmacht wird ein Höchstmaß an Selbstbestimmung bewirkt und man kann die anstehenden Probleme im „familiären“ Rahmen lösen.

 

Eine Person, der man wirklich vertraut

Vorsorgebevollmächtigter sollte dabei die Person sein, zu der ein wirkliches und nachhaltiges positives Vertrauensverhältnis besteht. Diese Person sollte auch körperlich und geistig in der Lage sein, den Vollmachtgeber bestmöglich in seinem Sinn zu vertreten. Es können zusätzlich auch Ersatzvorsorgebevollmächtigte eingesetzt oder mehrere Personen gemeinsam genannt werden. Oft sind Vorsorgebevollmächtigte Ehegatten, Kinder, Enkel oder sonstige Angehörige. Aber auch Freunde oder Nachbarn kommen in Betracht.

 

 

Dr. Michael Malaniuk, öffentlicher Notar Tel: 01/278 33 36

Teil 2 zum Thema Vorsorgevollmacht erscheint in unserer Ausgabe „ab5zig“ 01/2019


Datenschutz

Liebe Mitglieder!

Liebe Leserinnen und Leser!

Per 25. Mai 2018 ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten. In den Medien ist darüber vieles in unterschiedlichen Details und unterschiedlicher Intensität berichtet worden, was so manchen verwirrt hat. Wir informieren Sie daher an dieser Stelle über ab5zig, unser Magazin und unsere Datenschutzerklärungen.

 

ab5zig – Wiener Seniorenbund ist zum einen ein gemeinnütziger Verein, zum anderen aber auch eine Teilorganisation der ÖVP Wien. Mit unserem Magazin „ab5zig – Wissen & Lebensfreude“ informieren wir Mitglieder über seniorenrelevante Themen, Angebote, Rabatte, interessante Reisen etc.

 

Ein Teil jeder Ausgabe ist auf der Titelseite als „Probeexemplar“ gekennzeichnet. Diese Exemplare ergehen an 58- bis 75-jährige Nicht-Mitglieder, deren Adressen wir aus der „Wählerevidenz“ anfordern und selbstverständlich nicht speichern.

 

Wenn Sie sich über unsere Datenschutzerklärungen informieren wollen, finden Sie diese auf der Startseite unserer Homepage.
Diese liegen in Schriftform auch bei ab5zig in der Biberstraße auf.

 

Viel Vergnügen beim Lesen unseres Magazins wünscht

Thomas Hos

Geschäftsführer

ab5zig – Wiener Seniorenbund