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Der Ausstieg aus dem Rauchen

Autor: Ingrid Korosec

Ingrid Korosec

Rauchen in Gastlokalen und öffentlichen Räumen wird höchstwahrscheinlich bald Geschichte sein. Gut so, sage ich dazu. Raucherinnen und Raucher werden dadurch „gelenkt“, es soll ihnen noch mehr bewusst werden, dass ihre Angewohnheit schädlich für sie ist. Wenn die Gelegenheiten zu rauchen, rar werden, wird sich der eine oder andere das doch überlegen, so jedenfalls die Hoffnung.

Geschützt werden sollen natürlich auch die nicht-rauchenden Gäste. Aber ebenso wichtig erscheint mir der Schutz der Beschäftigten in der Gastronomie. Kellnerinnen und Kellner müssen in Raucherzonen intensive, auch körperlich belastende Arbeit leisten, und das für mehrere Stunden.

Ein rauchender Gast verlässt das Lokal nach einiger Zeit wieder, die Beschäftigten müssen bleiben. Auch wenn sie selbst Raucher sind, ist der Einsatz in der Raucherzone hart. Niemand raucht Stunden hindurch und muss daneben noch Schwerarbeit leisten. Im Übrigen bin ich aber dafür, mehr mit positiver Motivation zu arbeiten, statt mit Verboten. Wann gab es eine letzte Kampagne für das Nicht-Rauchen? Kreativen Köpfen würde dazu sicher etwas Witziges einfallen.
Das sollte sich die Gesundheitsministerin überlegen!

Ihre Ingrid Korosec
Vorsitzende Wiener Seniorenbund