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Die Wiener Misere geht in die Verlängerung

Das Spitalswesen in Wien ist eine einzige Baustelle/Foto: Fotolia.com
Sandra Frauenberger als Gesundheitsstadträtin: Sie hat einen Berg an Problemen zu bewältigen/Foto: PID Bohmann
Ingrid Korosec: „Häupl hat nicht den Mut zu grundlegenden Veränderungen gehabt.“

Nach dem Skandal um die Strahlentherapie verheißt die „neue“ Stadtregierung nicht viel Verbesserung: Der Umbau blieb aus

 

Als vor Kurzem selbst der Stadtrechnungshof rügte, dass es in Wien nicht genügend Geräte zur rechtzeitigen Strahlentherapie für Krebspatienten gibt, schlug das dem Fass den Boden aus. Spitäler und Krankenhaus Nord, Ärzte, Kindergarten, Mindestsicherung, Integration der Flüchtlinge – die Liste des Versagens in der Wiener Stadtpolitik ist lang. Die Personen des neuen Teams, die Bürgermeister Häupl berufen hat, haben zwar ihre Sessel gewechselt, bringen aber kaum neuen Schwung nach Wien.

 

Zwei Drittel aller KrebspatientInnen in Wien, die Strahlentherapie brauchen, müssen „kritische“ Wartezeiten in Kauf nehmen, hieß es offiziell vom Stadtrechnungshof. Ihre Chancen, den Krebs zu überstehen, sind deutlich gemindert. Die Meldung war so atemberaubend, dass sie die Gangbettenmisere zu und nach den Weihnachtsfeiertagen in den Hintergrund rückte. Die für das alles verantwortliche Stadträtin Sonja Wehsely hatte sich da schon in Richtung Deutschland verabschiedet.

 

Frauenberger muss aktiv werden

Sandra Frauenberger, bisher Stadträtin für Frauen, Bildung, Integration, Jugend und Personal, wechselt in das wichtige Gesundheitsressort. Allein, Das Spitalswesen in Wien ist eine einzige Baustelle Als vor Kurzem selbst der Stadtrechnungshof rügte, dass es in Wien nicht genügend Geräte zur rechtzeitigen Strahlentherapie für Krebspatienten gibt, schlug das dem Fass den Boden aus. Spitäler und Krankenhaus Nord, Ärzte, Kindergarten, Mindestsicherung, Integration der Flüchtlinge – die Liste des Versagens in der Wiener Stadtpolitik ist lang. Die Personen des neuen Teams, die Bürgermeister Häupl berufen hat, haben zwar ihre Sessel gewechselt, bringen aber kaum neuen Schwung nach Wien. Frauenberger hatte in ihrem früheren Job nicht durch Aktivität geglänzt, wie Ingrid Korosec kritisiert: „Die Versäumnisse in den Wiener Kindergärten hatte sie schlichtweg ignoriert.“ Stichwort Radikalisierung, Missbrauch von Fördermitteln usw.

 

Probleme in den Bezirken werden geleugnet

Die Stadtregierung samt ihrer Grün- Politiker hat sich bisher auch taub und blind dafür gestellt, dass sich in Wien Problembezirke bilden. Erst der Fall des albanischstämmigen Jugendlichen, der in Favoriten wegen Terrorplänen verhaftet wurde, hat die Aufmerksamkeit darauf gelenkt. Korosec: „Wer sich heute in der Gegend um den Reumannplatz bewegt, kann nicht übersehen, dass sich hier eine Parallelgesellschaft gebildet hat, in der unsere Normen wenig Rolle spielen.“ Was nicht heißt, dass die dort herrschenden Lebensformen zwangsläufig zu Konflikten mit unseren Gesetzen führen würden. Die allermeisten der zugezogenen neuen Bürger wünschen sich ein friedliches Leben. Aber es gibt auch gefährliche Tendenzen.

 


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