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Auf in den Garten!

Hochbeete: Gemüse ohne mühseliges Bücken!
Gärtnerin Margit Szikszai von Praskac: „Langblüher werden im Garten immer beliebter.“
Was jetzt zu tun ist – und wie man sich die Arbeit leichter machen kann

 

Spätestens mit April wurde für die Besitzer und Liebhaber von Gärten die Saison eröffnet. Die meisten Pflanzen müssen zurückgeschnitten werden, der Rasen braucht – vielleicht – Pflege. Auch Töpfe auf Balkon und Terrasse wollen aktiviert werden. ab5zig hat darüber mit einer Gärtnerin gesprochen.

 

Erst einmal keine Panik: Es schadet nicht, wenn man mit dem Zurückschneiden von Pflanzen relativ spät beginnt. Besser erst zurückschneiden, wenn kein Spätfrost im Garten mehr zu erwarten ist. Phlox oder Sonnenhut z.B. sind robust, aber Chrysanthemen, Salbei oder Lavendel bleiben durch die Winterzweige länger geschützt. Auch den Rosen schadet es nicht, wenn sie beim Rückschnitt schon ziemlich ausgetrieben haben. Margit Szikszai, Beraterin bei Praskac, meint: „Oft einmal ein bisschen warten.“ Mit dem Auspflanzen von Sommerblumen für die Terrasse sollte man zur Sicherheit ohnehin bis nach den Eismännern warten. Töpfe wenigstens alle zwei bis drei Jahre mit neuer Erde befüllen, jedes Jahr mit Kompost ergänzen. Neue Erde bringt neue Nährstoffe, zudem haben sich in alter Erde oft Schädlinge wie Engerlinge etc. eingenistet.

 

Gibt es Trends beim Gärtnern? „Es geht back tot he roots“, meint die Gärtnerin. Naturnahes Gärtnern wird immer beliebter. Viele versuchen, ihr eigenes Obst und eigene Beerensträucher zu haben – auch auf Terrassen werden Paradeiser oder Erdbeeren gezüchtet. Dazu versuchen Gartenfreunde, mit weniger oder keiner Chemie auszukommen. Kompost statt Dünger in Beete und Töpfe, Laub verrotten lassen, und nicht alles „Totschneiden“ im Herbst.

 

Nicht jede Wiese muss gedüngt werden

Naturnähe ermöglicht es, die Gartenarbeit einfacher zu gestalten. Die Profi-Gärtnerin: „Es kommt darauf an, was man will.“ Ein Rasen, der „englisch“ aussehen soll, muss zumindest im Frühjahr gedüngt werden. Eine naturnahe Wiese nicht, da kann das geschnipselte Schnittgut als Dünger liegen bleiben. Die Wiese wird es mit Gänseblümchen etc. lohnen. Eine echte Blumenwiese mit nur zwei Mahden pro Jahr will aber überlegt sein. Diese Wiese sollte man nicht betreten, für das Mähen muss man eine Sense oder einen Balkenmäher einsetzen. Das Gras darf nicht auf der Wiese verrotten, muss eingesammelt oder zu Heu verarbeitet werden. Wer nimmt es dann? Wenn das regelmäßige Mähen zu mühsam wird, und die junge Generation keine Zeit oder kein Interesse am Garten hat, ist die Anschaffung eines Rasenroboters zu überlegen. Sonst bleiben wohl nur Nachbarschaftshilfe oder der Einsatz von Profis für die schwerere Gartenarbeit.

 

So uns kommt das Gemüse „entgegen“ Das eigene Gemüsebeet verheißt frisches Angebot für die eigene Küche. Mit den Jahren wird das viele Bücken aber mühsam. Es empfiehlt sich die Anlage eines Hochbeetes, das Gemüse kommt einem „entgegen“. Das kann ein Gärtner bauen, notfalls gelingt es mit einem fertigen Bausatz mit Erde und Kompost in Eigeneregie.

Die Profi -Gärtnerin beobachtet, dass Langblüher im Garten immer beliebter werden. Dazu zählen die meisten Hortensienarten und ganz besonders die Rispenhortensie. Hortensien blühen zwar etwas später, aber bleiben bis in den Herbst hinein schön.

 

Damit die Arbeit einfacher wird

• Naturnahes Gärtnern

• Lang blühende Pfl anzen wie z.B. Hortensien

• Hochbeete für Gemüse

• Einsatz eines Rasenroboters

• Hilfe von Gartendienstleistern


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