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Grauer Star: Was Sie vor einer Operation wissen sollten

Fotos: Fotolia.com

Wird vom Augenarzt zu einer Grauer Star-Operation (Katarakt-Operation) geraten, gibt es auf Seiten der PatientInnen vor allem viele Fragen – und mitunter auch Ängste. Obwohl die Grauer Star-Operation – mehr als 90.000 werden pro Jahr in Österreich durchgeführt – heutzutage ein sehr sicherer Eingriff ist, sind viele PatientInnen verunsichert. Mag. Thomas Kreuz vom Verband der Privatkrankenanstalten Österreichs gibt Antworten auf einige wesentliche Fragen.

 

Vollnarkose ja oder nein?

Katarakt-Operationen werden heutzutage meist in der Tagesklinik, d. h. ambulant, vorgenommen. Eine Spritze neben oder hinter das Auge ist in der Regel nicht notwendig. Auch Vollnarkosen kommen nicht zur Anwendung. Die Schmerzfreiheit wird stattdessen durch die Gabe von Augentropfen erzielt.

 

Katarakt-Operationen mittels Roboter oder durch Ärztehand?

Da es sich um einen hochkomplexen Eingriff an unserem wichtigsten Sinnesorgan mit äußerst empfindlichen und verletzlichen Strukturen handelt, kann ein erfahrener Chirurg mit seiner Reaktionsschnelligkeit hierbei auch nicht in naher Zukunft durch Computer ersetzt werden.

 

Kann die neue Kunstlinse abgestoßen werden?

Das ist unwahrscheinlich! Kunstlinsen haben eine Haltbarkeit von rund 200 Jahren. Zudem ist die Verträglichkeit der verwendeten Kunststoffe sehr gut. Daher können die Linsen in der Regel ein Leben lang im Auge verbleiben.

 

Ist nach der Operation auch gleich meine Fehlsichtigkeit behoben?

Eingetrübte Linsen werden bei Katarakt- Operationen überwiegend durch Einstärken- Kunststofflinsen ersetzt. Diese haben sich weltweit millionenfach bewährt. „Da der Anspruch der Patienten an das postoperative Ergebnis in den letzten Jahren stark gestiegen ist, stehen zur Implantation neben Einstärken-Kunststofflinsen auch torische und multifokale Linsen zur Verfügung“, so Mag. Kreuz.


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