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SERIE: SELBSTHILFEGRUPPEN

Österreichische Rheumaliga

„Die Krankheit selbst in die Hand nehmen“

„Die Krankheit selbst in Hand nehmen“, das ist das, wozu Gertrud Schaffer, die Präsidentin der Österreichischen Rheumaliga, alle von dieser Krankheit Betroffenen ermutigen will. Die Selbsthilfegruppe für Rheuma hat rund 1000 Mitglieder in Österreich. Bei dieser Krankheit ist es besonders wichtig, dass die PatienInnen bald von einem Spezialisten behandelt werden und die richtige Therapie erhalten.

Unterbleibt die richtige Behandlung, werden die Gelenke mit der Zeit so stark geschädigt, dass es zu Bewegungseinschränkungen bis zu Immobilität führen kann. Mit der entsprechenden Therapie kann aber meist die Lebensqualität und oft auch die Berufsfähigkeit erhalten werden. Gertraud Schaffers Erkrankung begann im Alter von 38 Jahren. Sie dachte erst an eine heftige Grippe, ihre Gelenke waren rot, geschwollen und steif. Nach dem ersten Verdacht auf Rheuma dauerte es damals aber noch weitere fünf Jahre, bis die richtige Diagnose „Rheumatoide Arthritis“ gestellt war.

Heute sagt sie: „Ich lebe damit, ich habe meine Lebensqualität erhalten können, ich bin mobil und brauche keine Hilfe.“ Sie ist noch berufstätig. Die meisten Rheumapatienten sind älter als 50 Jahre, Rheuma kann aber schon in der Jugend beginnen. Zwei Drittel der Betroffenen sind Frauen. Schaffer hat vor 15 Jahren in ihrer Heimat Salzburg eine erste Rheuma-Selbsthilfegruppe gegründet.

Die „Rheumaliga“ hat heute zahlreiche Mitglieder und weitere Gruppen in anderen Bundesländern. Man trifft sich einmal im Monat und tauscht sich aus. Es geht um Informationen zur Krankheit, um das Organisieren von Gymnastik- oder Schwimmgruppen, um die richtige Physiotherapie usw.

Die Gruppe ist heute als Ansprechpartner für Krankenkassen und Ärzte geschätzt. In den nächsten Monaten soll endlich auch eine Landesgruppe in Wien entstehen, Gertraud Schaffer steht bis dahin für Fragen zu Verfügung. Wer Interesse hat, bei einer Wiener Gruppe mitzumachen, soll sich bitte mit ihr in Verbindung setzen.

INFOS Österreichische Rheumaliga 
Gertraud Schaffer 
Tel.: 0664/59 65 849 
E-Mail: rheuma-salzburg@sbg.at www.rheumaliga.at


Selbsthilfegruppe Alzheimer

Foto: Bilderbox
„Wir geben persönliche Erfahrungen weiter“ Vizepräsidentin Roswitha Bartsch

Vom schwierigen Umgang mit dieser Krankheit

 

Rund 100.000 Menschen, so schätzt man, sind in Österreich von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Die Familien und Angehörigen dieser Patienten stehen bald vor großen Problemen. Aus diesem Grund hat sich schon vor mehr als 20 Jahren der Verein „Alzheimer Angehörige Austria“ etabliert.

Als Selbsthilfegruppe will der Verein Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen, die jemand betreuen oder in ihrem Umfeld haben, der von dieser Krankheit betroffen ist.

Die Alzheimer-Krankheit (lateinisch Morbus Alzheimer) ist eine neurodegenerative Erkrankung, die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt und für ungefähr 60 Prozent der Demenzerkrankungen verantwortlich ist.

Die Krankheit beginnt oft mit Wesensveränderungen und/oder Vergesslichkeit der betroffenen Personen und entwickelt sich über die Jahre zur totalen Hilflosigkeit. Heilung gibt es bis heute keine. Es gelingt aber durch neue Medikamente, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Präsidentin der Alzheimer-Gruppe mit Sitz in Wien ist Antonia Croy, als Vizepräsidentin steht ihr Roswitha Bartsch zur Seite. Beide haben aus ihren eigenen Familien Erfahrung in der Betreuung und Begleitung von Alzheimerpatienten. 

Beide sind gerne bereit, diese Erfahrung an andere betroffene Angehörige weiter zu geben. Die medizinische Seite ist das eine – hier gibt es Spezialisten und Ambulanzen , an die man sich wenden kann. Auch wenn diese Einrichtungen für Patienten außerhalb Wiens oft schwer erreichbar sind. Wie man aber zu Hause im Alltag mit diesen Patienten umgeht, wie man am besten auf ihre Wesensveränderungen reagiert, das ist eine andere Sache. Die Gruppe gestaltet Vorträge und es gibt auch regelmäßige das „Alzheimer Café“ für Angehörige wie Patienten, wo Erfahrungen ausgetauscht werden. Alzheimer Angehörige Austria arbeitet ausschließlich mit ehrenamtlichen Personen und ist auf Spenden und Unterstützungen angewiesen.

„Es ist klar, dass die Angehörigen auch auf sich selbst schauen müssen“, sagt Antonia Croy allen Betroffenen. Die oft notwendige 24-Stunden- Präsenz zermürbt die Menschen. Völlig erschöpfte PflegerInnen an der Grenze zum Burnout sind selbst keine gute Hilfe für diese Patienten. Die Krankheit kann die Patienten aggressiv machen, man muss lernen, sich darauf einzustellen. Sich den Patienten gegenüber auf große Diskussionen einzulassen ist nicht zielführend, rät Antonia Croy allen Betroffenen. 

Antonia Croy betreute viele Jahre lang ihre Mutter. Die Erfahrungen aus dieser Zeit haben sie motiviert, nach dem Tod der Mutter eine Ausbildung zur Psychotherapeutin zu absolvieren. Auch Vizepräsidentin Roswitha Bartsch hat lange Jahre Erfahrung in der Pflege eines lieben Menschen. Durch ihre Teilnahme an der Selbsthilfegruppe, so schildert sie, hat sie selbst vieles über die Krankheit gelernt. In früheren Jahren war es meist sehr schwierig, Patienten zu bewegen, sich untersuchen zu lassen, ob sie die Krankheit haben. Heute, so ihre Erfahrung, sind Menschen eher bereit, sich früh testen und danach behandeln zu lassen.


Frag’ die „Aktiven Diabetiker Austria“!

 

Stellen Sie sich vor, Ihnen oder jemandem in Ihrer Familie wird die Diagnose „Diabetes“ eröffnet. Vielleicht hatten Sie es schon geahnt, wegen des starken Durstgefühls, des häufigen Wasserlassens, der unerwarteten Gewichtsabnahme oder der Antriebslosigkeit.

 

Jetzt haben Sie unmissverständlich erfahren, dass sich ab sofort Ihr Dasein ändern wird. Dass ein Mensch, den Sie mögen, eine ernste chronische Krankheit hat, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Das ist kein Grund, den Rest des Lebens in Verzweiflung zu verbringen. Aber Bescheid müssen Sie wissen und sehr rasch das Richtige tun. Mit diabetesfitten ÄrztInnen an Ihrer Seite – und Menschen, die sich gut mit der Zuckerkrankheit auskennen, weil sie selbst davon betroffen sind, wie die „Aktiven Diabetiker Austria“ (ADA).

 

Sie übersetzen Ihnen, was Sie in der Medizinersprache nicht verstehen, bringen Sie mit den für Sie genau richtigen ExpertInnen zusammen und begleiten Sie bei Ihrer künftigen Lebensgestaltung. Mit Vorträgen und Beratungen, zielführender Bewegung und persönlichem Kontakt, wann immer Sie das wollen. Um Folgeschäden vorzubeugen oder damit umzugehen. Um sich Sorgen von der Seele zu reden, wenn Sie das brauchen. Um gemeinsam den inneren Schweinehund zu überwinden.

 

Selbsthilfegruppen der „Aktiven Diabetiker Austria“ gibt es in fast ganz Österreich. Und es werden immer mehr, vielleicht sogar dank Ihres Engagements, für Andere da zu sein, ohne zu überlegen, ob sich daraus Einkommen ziehen lässt. Alle Aktiven DiabetikerInnen denken so. Unentgeltlich mit persönlichem Einsatz. Die Leute der ADA sind alles andere als knochentrocken. Sie lachen gerne, lassen sich (mit Vernunft) gutes Essen schmecken, sind Fotografen oder Biker, Nordic Walker, haben Spaß bei Bowling oder Tischtennis. Und nehmen Sie mit offenen Armen auf, wenn Sie bei der Tür hereinkommen.

 

Also tun Sie’s doch!

 

Kontakt:

Aktive Diabetiker Austria

Obmann Dr. Erich Wolfrum,

1050 Wien, Mittersteig 4/21, Telefon 01/587 68 94

office@aktive-diabetiker.at

www.aktive-diabetiker.at  

 

Kein Mitgliedsbeitrag, Unkostenbeitrag € 15,–, Spenden erbeten

Die Zeitschrift ADA Journal erscheint sechsmal jährlich mit wechselnden Schwerpunktthemen. Mitglieder der ADA erhalten sie kostenlos.

Sie liegt auch in vielen Diabetesambulanzen und Krankenhäusern, bei praktischen und FachärztInnen sowie in zahlreichen Apotheken auf.

 


Österreichische Diabetikervereinigung – ÖDV

 

ist die älteste Diabetikerselbsthilfeorganisation. Gegründet 1977, ist sie bundesweit tätig mit über 60 Selbsthilfegruppen und 10 Beratungsstellen. Unser Anliegen ist es, die Lebenssituation von Menschen mit Diabetes zu verbessern.

 

Warum Selbsthilfe? Auch in einem guten Gesundheitssystem gibt es Versorgungsdefizite. Selbsthilfegruppen können diese Lücke schließen. Eine chronische Erkrankung wie Diabetes erfordert die aktive Mitarbeit der Betroffenen an ihrer Therapie um Folgeschäden zu vermeiden.

 

Neuerkrankte erhalten rascher alle Informationen die sie brauchen um im Alltag gut zurecht zu kommen. Hilfe durch das gesammelte Erfahrungswissen der Gruppen, Motivation durch positive Beispiele, damit wird die Krankheitsakzeptanz gefördert und die Lebensqualität verbessert. Einsparungen im Gesundheitssystem durch weniger Spitalsaufenthalte.

 

Unsere Angebote: Gruppentreffen mit Expertenvorträgen, Diskussionen zu aktuellen Anliegen, Erfahrungsaustausch in Gesprächsrunden, individuelle Einzelberatung, Motivation und Information zur Schulung, Bewegungsprogramme, Geselliges, Fachliteratur zum Ausleihen, Blutzuckermessgeräte und Stechhilfen sowie Insulinpens zum Ausprobieren und Üben. Tagebücher, Ausweise, Ernährungstabellen, etc. zur Vergabe. Das Journal „Mein Leben“, Informationen zu Steuer, Führerschein und Hilfe im Ämterdschungel.

 

Interessensvertretung gegenüber Behörden und Institutionen, Infotage, Gesundheitsmessen. Uns ist es ein Anliegen, die Öffentlichkeit immer wieder auf die Gefahren des Diabetes hinzuweisen. Wir organisieren den Österreichischen Diabetikertag jedes Jahr in einem anderen Bundesland.

 

Angebote für Kinder und Jugendliche mit Diabetes: Gruppentreffen, mobile Beratung für Familien mit Neuerkrankten und in Schulen/Kindergärten, Familienschulungstage, Ski- und Rodelwochen, Schulungs- und Erholungscamp für Kinder von 7 bis 12 Jahren, Diabetes-Up-Date für Jugendliche von 13 bis 17 Jahren.

 

Mehr wissen – besser leben!

Kontaktadressen für ganz Österreich:

ÖDV – Servicezentrale

5020 Salzburg, Moosstraße 18

Tel. 0662/82 77, Fax 0662/82-92 22

E-Mail: oedv.office@aon.at

www.diabetes.or.at

 

für Wien:

ÖDV Servicestelle/LS Wien

1020 Wien, Ob. Augartenstr. 26–28

Tel. 01/332 32 77, Fax 01/332 68 28

E-Mail: oedv.wien@aon.at


Schlaganfall – eine vermeidbare Katastrophe?

Foto: iStockphoto

Jährlich erleiden rund 33.000 Österreicher einen Schlaganfall, bald könnten es mehr sein als neue Krebsfälle. Nach Herzkreislauferkrankungen und Krebs ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache. Jedes zweite Ereignis hat schwere Behinderungen zur Folge, jeder dritte Schlaganfallpatient verstirbt. Ein Stroke-Unit-Netzwerk hilft, die Zahl der Todesfälle zu verringern. Mit rasch einsetzender und intensiverer Rehabilitation ließen sich bleibende Behinderungen in Grenzen halten – und damit hohe volkswirtschaftliche Kosten.

 

Die Vorsitzende der SHÖ – Schlaganfallhilfe Österreich, Manuela Messmer- Wullen „Die Arbeit der Organisation ist wichtig, um die notwendige Lobbying-Arbeit im gesundheitspolitischen und sozialen Bereich sowie eine Einflussnahme in Zusammenhang mit der Versorgung von der Primärprävention bis hin zur Spätrehabilitation nach einem Schlaganfall zu intensivieren, vor allem den Betroffenen und deren Angehörigen im Lande eine Stimme zu geben und Aufmerksamkeit für deren Bedürfnisse zu erlangen.“

 

Weiterhin hat sich die SHÖ zum Ziel gesetzt, das Bemühen um eine Gleichstellung von Schlaganfall-Betroffenen mit anderen Patientengruppen wie zum Beispiel Herz-, Krebsoder Diabetiker-Patienten zu erreichen.

 

Auf internationaler Ebene zählt die SHÖ mit zu den Gründungsmitgliedern der Schlaganfall-Patientengruppen SAFE-Stroke Alliance for Europe mit Sitz in Brüssel.

 

Dem Bereich Information und Beratung, das unvorhergesehene Ereignis Schlaganfall und seine traumatischen Folgen zu bewältigen und weniger belastend zu erleben, fällt eine große Rolle zu. Gegenseitige Hilfestellung und wechselseitiger Erfahrungsaustausch tragen sowohl für den Betroffenen als auch für den Angehörigen viel zum Bewältigungsverhalten bei.

Manuela Messmer-Wullen

 

Beratungstelefon 0676/555 3520 www.schlaganfall-info.at messmerwullen@drei.at

Konto 52060 527 333, Bank Austria, BLZ 1200.


Wertvolle Hilfe bei Schlafapnoe

Apnoe

Foto: fotolia.com

Ob Betroffener oder Angehöriger, schwere Probleme – speziell gesundheitlicher Natur – bilden immer auch einen Eingriff in bisherige Lebensgewohnheiten. Menschen sind verunsichert, oft geraten Sie durch die Geschehnisse auch noch in finanzielle Nöte. Selbsthilfegruppen sind in solchen Lebenslagen eine wertvolle Hilfe. Sie können zwar weder medizinische noch therapeutische Behandlungen ersetzen, aber sinnvoll ergänzen. ab5zig – Wiener Seniorenblatt startet eine neue Serie, in der unterschiedliche Selbsthilfegruppen kurz präsentiert werden.

 

Schlafapnoe: Wenn Schnarchen zur Gefahr wird

 

Viele halten es zunächst für harmloses Schnarchen: Von einer Schlafapnoe sind in Wien etwa 50.000 Menschen betroffen und damit ähnlich viele wie von Diabetes oder Asthma. Die Krankheit, bei der es während des Schlafens immer wieder zu Atemstillständen kommt, wird oft ebenso dramatisch unterschätzt wie ihre Folgen. Während Diabetes fast immer diagnostiziert behandelt wird, befinden sich wegen einer Schlafapnoe von den 50.000 nur 9.000 in Behandlung.

 

Mehrere hundert Mal pro Nacht kann die Atmung von Schlafapnoikern aussetzen, die Aussetzer können bis zu zwei Minuten anhalten. In der Folge sinkt der Sauerstoffgehalt des Blutes, die Herzfrequenz steigt und der Schlaf wird kurzzeitig unterbrochen. Dieses kurze Erwachen registriert der Schlafende aber häufig gar nicht bewusst; er fühlt sich nur tagsüber müde und abgeschlagen. Tatsächlich aber gehen die Folgen dieser Atemunterbrechungen viel weiter: Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck können ebenso von der Schlafapnoe herrühren wie ein plötzlicher Herztod oder ein Schlaganfall.

 

Selbst wenn die Folgen nicht so dramatisch ausfallen, kann starkes Schnarchen eine Belastung für Beziehungen werden, wenn dem Partner nichts anderes übrig bleibt, als ebenfalls unter Schlafmangel zu leiden – oder aber das Bett zu räumen.

 

Die von Josef Hoza gegründete Selbsthilfegruppe Schlafapnoe hilft Ihnen bei nächtlichem Atemstillstand im Schlaf mit dem Weg zur Therapie.

 

Informationen:

Tel. 0664 / 150 86 27, wochentags 9.00 bis 16.00 Uhr

E-Mail: kontakt@schlafapnoe-shg.at

www.schlafapnoe-shg.at


 

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